Beeindruckende Erfolge in Italien und Namibia

Alle großen Teams der Cross-Country-Szene kamen in das italienische Andora zum ersten Rennen der Internazionale D’Italia und wollten zum Saisonstart die Kräfte messen. Die Startliste glich einem Weltcup-Rennen, die amtierenden Weltmeister waren ebenso wie sämtliche nationale Meister aus 12 Ländern am Start. Auch das Team von TREK | VAUDE nutzte das Rennen im Anschluss an ein Testcamp, in welchem die neuen Räder nochmals perfekt abgestimmt wurden.

„Bereits vergangene Woche zeigte sich die gute Form von unseren Athleten und wir waren zuversichtlich, dass wir auch an diesem Wochenende eine gute Leistung abliefern können, hatten aber auch Respekt vor dem Starterfeld und konnten nicht wirklich abschätzen was möglich ist. Was dann geschah, damit hat niemand gerechnet. Mona fuhr ein beherztes und grandioses Rennen und zeigte vor allem in den letzten Runden ihre Ausdauerstärke.“ Kommentiert Teamchef Bernd Reutemann die Geschehnisse des heutigen Tages.

„Der Start lief leider nicht so, dementsprechend weit hinten fand ich mich in der 1. Runde. Ich fühlte mich aber von Runde zu Runde besser und fand ziemlich bald meinen Rennrhythmus! Es war etwas ganz neues für mich inmitten der ganzen Weltelite zu fahren und ein noch unglaublicheres Gefühl, die Kraft zum Überholen zu besitzen. Es war immer ein Traum von mir das Leader Trikot bei den Internazionale D’Italia MTB Series zu holen und, dass ich das heute beim C1 in Andora geschafft habe ist einfach mehr als cool“ so Mona Mitterwallner, amtierende Junioren Weltmeisterin im Team von TREK | VAUDE.

Die beiden Cross-Country-Spezialisten Gregor Raggl und Karl Markt konnten nicht an die Erfolge der vergangenen Woche anknüpfen. Gregor Raggl hatte auf der ruppigen und steinigen Strecke Materialpech und konnte das Rennen nicht beenden. Karl Markt kam nach einem soliden Rennen auf Platz 24 ins Ziel. Antonia Daubermann, spürte noch den Trainingsrückstand durch ihre berufliche Tätigkeit und beendete nach einem Sturz in der letzten Runde das Rennen auf Platz 27.

Aber nicht nur in Italien waren die Biker vom Team aus Langenargen erfolgreich. Alex Miller, welcher sich derzeit aufgrund der Einreisebeschränkungen noch in Namibia befindet, machte aus der Not eine Tugend, startete bei den Nationalen Meisterschaften und wurde Staatsmeister im Marathon nachdem er auch amtierende Meister im Cross-Country ist.
 

Die junge Equipe vom Bodensee und Ötztal machte auf alle Fälle auf sich aufmerksam und überraschte die Konkurrenz. 

Bilder: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

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