Luisa Daubermann überzeugt in der Bundesliga | Sascha Weber gelingt guter Start bei der Cape Epic in Südafrika | Mario Bair bestätigt Form mit Top 10 in Marseille

Bereits am Samstag startete der österreichische Staatsmeister U23, Mario Bair beim Top-besetzten und technisch sehr anspruchsvollen Kurs in Marseille und erzielte einen sehr starken 6. Platz. 
«Für mich ein gelungener Abschluss von 3 Wochen Trainingslager und Reise durch Italien und Frankreich – ich bin mit dem Ergebnis zufrieden – nach der ersten Runde lag ich auf Platz 23 und kämpfte mich wieder nach vorne – never give up» berichtet Mario Bair nach dem harten und langen Rennen in Marseille. 
Auf Platz 6 beendete Mario Bair das Rennen und bewies nach 3 Top 10 Ergebnissen in der laufenden Saison seine stabile Form.

Am Sonntag startete Luisa Daubermann in Obergessertshausen nach ungewollt langer Winterpause in die Saison. «Ich ging ohne große Erwartungen in das Rennen, denn ich konnte erst vor 6 Wochen nach meiner Covid Erkrankung mit dem normalen Training beginnen.
Kurz nach dem Start kam es zu einer Kollision und Luisa Daubermann fiel auf Platz 30 zurück, nutze jedoch die ersten langen Anstiege und machte Platz für Platz gut. Ab Runde 2 war sie in der Verfolgergruppe, welche sich aufmachte das Führungstrio um Olympiasiegerin Jolanda Neff zu stellen. Nach einem technischen Defekt von Jolanda Neff fiel diese in die Verfolgergruppe zurück und musste das Führungsduo um die spätere Siegerin Linda Indergand ziehen lassen. Direkt im Anschluss starteten Luisa Daubermann in Zusammenarbeit mit Jolanda Neff die Aufholjagd und setzten sich von der größeren Verfolgergruppe ab. Am Ende musste Luisa abreissen lassen – Der Sieg in der U23 Wertung und Platz 4 im Elite-Feld  ist ein sensationeller Saisonauftakt

Ergebnisse im Überblick: 
1. Platz: Linda Indergand (Olympia Bronze), 2. Platz: Caroline Bohe, 3. Platz: Jolanda Neff (Olympiasiegerin) 4. Platz; Luisa Daubermann.

Nils Aebersold startete in seinem ersten Eliterennen stark und zeigte, dass er das hohe Anfangstempo mitgehen kann musste diesem aber ab Runde 3 Tribut zollen. Leider konnte er das Rennen nicht zu Ende fahren. «Ich musste heute eine für mich neue Erfahrung machen, wenn der Körper nicht kann, musst Du dies akzeptieren und ich habe entschieden, aus dem Rennen auszusteigen» so Nils Aebersold.

«Ein Rennen nicht beenden zu können und zu akzeptieren, dass wir keine Bio-Maschinen sind, versuchen wir den Athleten zu vermitteln. Wenn ein Sportler gesundheitliche Probleme hat, ist es nachhaltiger dies zu akzeptieren, die Verletzung auszukurieren und dann gestärkt, gesund sowie mit voller mentalen Stärke und Sicherheit wieder an den Start zu gehen.» erläutert Teamchef Bernd Reutemann. 

Beim größten und wichtigsten Etappenrennen der Cape Epic steht Sascha Weber mit seinem Südafrikanischen Partner Jaco Venter am Start, absolvierte einen erfolgreichen Prolog und platzierten sich in den Top 20. In sengender Mittagshitze forderte die 24 km lange, staubige und mit technischen Herausforderungen gespickte Strecke viel Energie und verlangte den Fahrern alles ab.
Einige der teilnehmenden Teams versuchen sich auf einen Etappensieg zu konzentrieren oder speziell beim Prolog zu brillieren. Sascha Weber und Jaco Venter fahren auf Gesamtklassement. Noch bis 27.03 dauert die Cape Epic und es warten insgesamt 700 km und 17.500 Höhenmeter auf die Athleten. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass es wichtig ist, die Kräfte richtig einzuteilen und ohne technischen Defekt und gesund durch die Etappen zu kommen.

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