Wieder Top-Platzierungen und Durchweg erfolgreicher Start in die Saison – Verzicht auf Weltcup in Brasilien –

Der traditionelle Sunshine-Cup in Nals (ITA) wurde seinem Namen in diesem Jahr nicht gerecht. Bei strömendem Regen, eisiger Kälte und rutschigem Untergrund war das Rennen technisch und körperlich eine Herausforderung für die mehr als 100 Starter.

«Mir fehlen ehrlich gesagt ein wenig die Worte. Heute morgen fühlte ich mich aufgrund einer Erkältung noch nicht fit. Nach einem super Start konnte ich mich auf Platz 4 in der Führungsgruppe festsetzen. Ich wollte aufwärts Runde für Runde das Tempo richtig hochhalten und zum Führenden Alan Hatherly (RSA) aufschließen, doch dann warf mich der erste Defekt in dieser Saison weit zurück. Ich hatte zuerst etwas Schwierigkeiten, wieder den Rhythmus zu finden, jedoch fühlte ich, dass ich super Beine hatte und konnte nochmals ordentlich Plätze gut machen. Ich bin mit dem 3. Platz in der U23 Wertung und Achter in der Gesamtwertung hochzufrieden. Ich freue mich jetzt nach der intensiven Zeit auf ein paar ruhigere Tage und hoffe, diese Form zu den Weltcups mitnehmen zu können», berichtet Mario Bair im Ziel.

Auch Björn Riley fuhr wiederum ein starkes Rennen und beendete sein bisher «kältestes Rennen» auf Platz 4 in seiner Altersklasse und Rang 10 im Elitefeld.

Der erste Weltcup findet bereits am kommenden Wochenende in Brasilien statt. Die Teamleitung hatte sich aufgrund der hohen Reisebelastungen und der langen Saison dazu entschlossen, erst in Albstadt in den Weltcup einzusteigen.

«Wir haben in den vergangenen 3 Monaten mit den Athleten viel gearbeitet und ich bin mit der Entwicklung des gesamten Teams mehr als zufrieden, mit 2 Siegen und 10 Podiumsplätzen können wir auf einen sehr gelungenen Saisonstart zurückblicken. Jetzt gilt es den Fahrern etwas Ruhe zu gönnen. In den kommenden 6 Monaten stehen viele Rennen auf dem Programm und Athleten sind keine Bio-Maschinen. Die Regeneration ist ein wichtiger Bestandteil der Leistungsfähigkeit.» so der Teamchef Bernd Reutemann.

In den kommenden Wochen stehen für die Fahrer einige Aktivitäten außerhalb der Rennstrecke auf dem Programm, neben Sponsorenterminen auch «Lerninhalte» im Rahmen des TREK | VAUDE «Akademieprogrammes». Das Thema Resilienz sowie Steuerung und Monitoring von Erholung und Belastung stehen im Fokus.

«Unser Ziel ist es, den Athleten wichtiges Handwerkzeug für ihre nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und zu sensibilisieren, dass ihre Körper keine Maschinen sind. Und, dass es in Ordnung ist, dem Körper Ruhe zu gönnen sowie akzeptieren zu können, wenn der Körper nicht bereit ist Höchstleistung zu liefern». berichtet Gabi Stanger, Teammanagerin und erfahrene Top-Athletin.

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