Good News von und neben der Rennstrecke –

Continental-Champion – Marathon-Sieger beim Marathon in Heubach – Schlammschlacht beim XCO und gemeinsam helfen –
dies sind die Schlagzeilen vom Wochenende.
Die vergangene Woche war ein Wechselbad der Gefühle und es zeigte einmal mehr, dass nichts selbstverständlich und erst bei Überschreiten der Ziellinie ein Rennen zu Ende ist.

Afrika-Kontinental-Champion

Alex Miller (Olympiateilnehmer von Tokio) überraschte beim Afrika-Cup die Konkurrenz und ist neuer Kontinental Champion 2022 Cross-Country in der Eliteklasse.

Das erste Mal seit 2019 konnten die «African Mountain Bike Championships» wieder stattfinden. 250 Athleten aus allen Ländern des afrikanischen Kontinents trafen sich in Windhoek (Namibia) und kämpften um den begehrten Titel. Vor allem die starken Südafrikanischen Mountainbiker zählten wieder einmal zu den Favoriten, doch Alex Miller fuhr am Ende als erster über die Ziellinie.

«Vor dem Rennen habe ich mich wirklich gut gefühlt, also beschloss ich, das Eliterennen zu wagen. Ich konnte von Anfang an ein hohes Tempo vorlegen. In den ersten paar Runden war der viermalig Africa-Champ Philip Buys an meinem Hinterrad. Ich habe ihn noch nie geschlagen und war mir daher nicht sicher, ob ich ihn abhängen kann. Doch nach etwa der Hälfte der Strecke musste er abreissen lassen und ich konnte meinen Vorsprung auf über eine Minute ausbauen.

Es ist toll, zum ersten Mal den Elite-Titel zu gewinnen und ich freue mich darauf, bald wieder für das TREK-VAUDE Team zu fahren» berichtet der neugebackene Champion Alex Miller.

Unterstützung für die Kinder in der Ukraine

Als Team wollen wir unseren Beitrag zur Unterstützung von notleidenden Kindern in der Ukraine leisten und haben gemeinsam mit unseren Partnern eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Gestartet wurde die Aktion am Wochenende in Heubach und trotz der widrigen Bedingungen war es ein Erfolg.

Mit Unterstützung unserer Partner TREK – VAUDE – Schwalbe – DTSwiss – Winforce und Antidot haben wir ein Goodie-Bag zusammengestellt, welches gegen eine freiwillige Spende bei uns am Stand abholt werden konnte.

Sieg beim Marathon in Heubach

Antonia Daubermann zeigte ein starkes Rennen über die 60 km Langstrecke in Heubach und bewies damit, dass sie zu den besten Marathonfahrerinnen gehört.

«Nach dem Startberg wurde es zäh und ich habe den Anschluss im Flachen aufgrund von heftigen Krämpfen verloren, ab der zweiten Hälfte ging es mir körperlich etwas besser, konnte dann die Löcher wieder zufahren und zur Spitzengruppe aufschließen. 5 km vor Ziel habe ich dann attackiert. Und noch mit einer Minute Vorsprung gewonnen», berichtet die glückliche Siegerin Antonia Daubermann.

Pech hingegen hatte Sascha Weber bei den Männern, welcher in Führung liegend durch einen technischen Defekt das Rennen leider frühzeitig beenden musste.

Regen und Kälte beim XCO

Mario Bair ging mit Startnummer 1 ins Rennen und bewies auch sehr schnell, dass er zurecht zu den Favoriten in diesem gut besetzten Feld der U23 Fahrer zählt. Auf der durch Dauerregen technisch anspruchsvollen Strecke, lag er nach 3 von 5 Runden mit rund 40 Sekunden in Führung. Es sah alles danach aus, als ob ein Sieg beim «bike-the-Rock» in Heubach in greifbarer Nähe ist, doch kam die «Kälte-Keule»…..

«Ich hatte kein Gefühl mehr in den Armen und Fingern und konnte auch nicht mehr den Blick fokussieren, was dazu führte, dass ich viel Zeit verlor und auch stürzte. Es ging einfach nichts mehr» O-Ton Mario Bair.

Besser zurecht mit den Alb-Bedingungen kam Nils Aebersold. Er fuhr ein solides Rennen und findet sich als «Youngster» immer besser im Feld der U23-Fahrer zurecht. Am Ende kam er auf Platz 8 ins Ziel und zeigte sich hoch zufrieden mit der Platzierung. Mario Bair beendete auf Platz 10 das Rennen.
Das notwendige Rennglück war in Heubach auch nicht an der Seite von Luisa Daubermann, welche nach einem Sturz das Rennen auf guter Position liegend frühzeitig beenden musste.

«Nach Welt- und Europameister haben wir nun auch den Titel des «Africa-Continental-Champions» mit unserem Team erreicht und darauf sind wir natürlich stolz. Auch der Sieg von Antonia Daubermann freut mich für sie sehr und gibt ihr wieder Selbstvertrauen nach einem durch Verletzung geprägtem Jahr 2021. Aber nicht nur die sportlichen Fortschritte sind für mich wichtig, sondern zum einen auch die soziale Verantwortung, welche unsere Fahrer z.B. durch die Spendenaktion zeigen und zum anderen, die neuen Erkenntnisse, welche sie Woche für Woche erlangen» so der Teamchef.

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