Podium beim Jura-Bike – viel Schweiß und Tränen in Nove Mesto – und die Aufgabe eines Entwicklungsteams

«Unser Capitano Sascha hat beim Jurabike wieder einmal seine Klasse unter Beweis gestellt und zu Recht den Platz auf dem Podium erkämpft. Beim Weltcup in Nove Mesto konnten nicht alle Fahrer die gewünschten Ergebnisse erzielen und entsprechend war die Enttäuschung in den Gesichtern zu erkennen. Doch zu sehen, wie alle Athleten und die Crew gemeinsam an den «little big things arbeiten zeigt mir, dass das gesamte Team den Entwicklungsauftrag lebt und mit hoher Lernbereitschaft agiert.» so unser Teamchef Bernd Reutemann.

Sascha Weber auf dem Podium beim Jura-Bike

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«Ich bin sehr zufrieden mit dem Podium. Es war ein hartes Rennen mit extrem steilen Anstiegen und «Killer-Tragepassagen» – 3000 hm auf 70 km, da weißt Du am Abend, was Du getan hast. Wir waren lange Zeit ein Spitzentrio mit dem späteren Sieger Martin Fanger und Urs Huber. Im letzten Downhill konnten die Beiden eine kleine Lücke auftun, welche ich leider im Zielsprint nicht mehr schließen konnte.» berichtet Sascha Weber mit zufriedener Mine im Ziel.

Viel Schweiß und auch Tränen in Nove Mesto

Mit viel Vorfreude und auch entsprechender Erwartungshaltung reisten die Young-Guns nach Nove Mesto. Die Sonne lachte am Renntag – die Strecke war trocken und die Downhillpassagen warteten auf unsere Athleten. Bei den U23 Männern war es wiederum Björn, welcher mit Platz 20 im Weltcup seine gute Form bestätigen konnte. «Ich mag den Kurs und die Downhills machen richtige Spaß. Leider hatte ich in Runde 2 und 3 einen kleinen Durchhänger, aber ich bin zufrieden und freue mich jetzt nach 5 Rennwochenenden auf etwas Ruhe.» so Björn.
Auf die kleine Rennpause freuen sich auch Nils und Mario.

«Platz 26 beim WC in Nove Mesto klingt erst mal nicht so gut. Ich hatte Pech am Start, war zweimal in Sturz verwickelt. Wo ich beinahe aus den Top 50 rausgeflogen bin, hat es mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen.

Die gebrochene Rippe von Heubach bremste mich leider aus – ich hatte eine super Vorbereitung und freute mich auf die Weltcups – doch musste ich feststellen, dass solch eine Verletzung einfach viele Körner kostet.» resümiert Mario das Weltcup-Wochenende.

Tamara erreichte auf Platz 24 das Ziel und Luisa musste das Rennen leider vorzeitig abbrechen.

The little big things – What does it take to win

Der Weg der ständigen Verbesserung ist Teil unserer Teamkultur – hierzu gehört auch die Selbstreflexion, welche wir als Ritual verankert haben. Nach jedem Rennen beschäftigt sich jedes Teammitglied nochmals intensiv mit dem Rennwochenende, verinnerlicht positive Momente, wird sich seiner Stärken bewusst und definiert Potentiale, welche dann Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte sind. Als Team verfolgen wir den Weg der kleinen aber stetigen Schritte der Verbesserung. Besonders in der Entwicklung ist es uns wichtig, dass nicht die kurzfristigen Ergebnisse zählen, sondern der Wille zur ständigen Verbesserung. Dieser Weg ist eines der wichtigen «Principles» unseres Teams.
P.S. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres haben wir 78 «little big things» gefunden, welche uns helfen noch besser zu werden. Vom besseren «Kältemanagement» über optimierte warm-up Programme bis zu den Titanschrauben…. 1% besser jeden Tag

Erkenntnis der Woche


«Auch wenn es mal nicht so läuft – nicht Alles in Frage stellen, was Dich bereits so weit gebracht hat – sondern nach Vorne schauen und den Weg der kleinen Schritte weiter gehen!»

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