Strahlende Kinderaugen und sportliche Erfolge

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen unseres Heimrennens in Singen. Traditionell waren wir schon bei den Kids-Races dabei und Björn Riley begleitete in diesem Jahr die Kinder auf dem Rundkurs. Am Ende überreichte er den stolzen Siegern unser Teamtrikot und natürlich wurden alle Teilnehmer mit kleinen Geschenken belohnt 😉.

Beim anschließenden Marathon (80 km Frauen, 98 km Herren) standen Antonia Daubermann, Alex Miller und Sascha Weber am Start. Am Ende konnten 2 Athleten sich auf dem Podium wiederfinden. Leider musste Sascha Weber das Rennen in Top-Position vorzeitig beenden.

Antonia Daubermann kam auf Platz 3 ins Ziel, hinter der Siegerin Vera Looser vom RV Wetzikon und der Neuseeländerin Samara Sheppard.

Bei den Herren überraschte Alex Miller als «Underdog» in der europäischen Marathonkonkurrenz das starke Starterfeld. Er unterlag im Sprintfinish dem Erfahrenen, mehrfachen Schweizer Meister Konny Looser nur um weniger Meter.
Bei den Schweizer Meisterschaften auf der Straße war Nils Aebersold am Start und sammelte nicht nur wichtige Erfahrungen, sondern konnte sich auch mehrfach im großen Peloton zeigen. Er unterstrich damit seine Qualitäten auch außerhalb des Mountainbikes.

Stimmen unserer Fahrer:

Björn:

«Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Spaß habe mit den Kids und war überrascht, wie schnell sie fahren. Besonders die vielen strahlenden Kinderaugen waren wie zusätzliche Energie und gerne komme ich wieder nach Singen»

Alex:

«Wow – was für ein Rennen! Es lief gut am Start und das Tempo war OK, doch dann attackierten einige Fahrer immer wieder und ich musste mehrfach an meine Leistungsgrenze gehen, erholte mich aber auf den Flachpassagen sehr gut. Am Ende waren wir noch eine Gruppe mit 5 Fahrern und ich wollte nicht mit allen in die enge und kurvige Zieleinfahrt gehen und übernahm die Initiative. Konny folgte mir am Hinterrad und konnte mich auf den letzten Metern noch abhängen. Ich bin sehr glücklich mit dem 2. Platz und bin sicher, dass es nicht mein letztes Marathonrennen war.» 

Antonia:

«Am Anfang ging’s recht gut, aber nach 40km hat es mir buchstäglich den Stecker gezogen. Die Hitze hat mir ziemlich zugesetzt, aber hilft ja nichts. Nicht nur für mich schien die Sonne und ich kämpfte mich durch. Ich bin super happy mit dem 3. Platz

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Lerngeschwindigkeit:

Auch dieses Wochenende meinte es die Sonne wieder gut mit den Fahrern und zeigte sich nochmals in voller Pracht. Das führte zu Temperaturen, welche die 4 Stunden Belastung auf dem Rad nochmals deutlich steigert. Bei entsprechender Leistung schwitzt ein trainierter Sportler deutlich stärker als ein Nichtsportler. Sein Körper hat gelernt, dass die Körpertemperatur bei Training oder Wettkampf ansteigt und er diese wieder abkühlen muss, um nicht zu überhitzen. Hierdurch kann ein Athlet 2-3 Liter Schweiß pro Stunde zur Kühlung produzieren und benötigt hierfür pro Liter ca. 600 kcal zusätzliche Energie. Deshalb ist es besonders wichtig nicht nur ausreichend zu trinken, sondern trotz teilweise fehlendem Hungergefühl, den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen, sonst kommt der Hitzehammer.
Übrigens – wer öfters schwitzt trainiert die Schweißdrüsen und verliert weniger Mineralstoffe als der Untrainierte.
 

– Mehr zum Thema Training und Wettkampf? – Schreib uns: wattfuerdich@trek-vaude.com

 

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