«Vollgas» durch die Dolomiten – Pech in der Lenzerheide – Blick hinter die Kulissen

Mit mörderischem Tempo raste die Weltspitze beim Dolomiti Hero durch die Berge. 123 km und mehr als 4000 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Am Ende belegte nach dem 3-fach Podium in der vergangenen Woche, Sascha Weber den 15. Platz und Antonia Daubermann kämpfte sich trotz Bauchkrämpfen auf den 10. Platz.

Weltcup Lenzerheide

Das Weltcupwochenende startete mit einer nicht sehr erfreulichen Nachricht. Luisa Daubermann, welche sich in Leogang auf Platz 5 wieder zurück an der Weltspitze meldete, konnte nicht starten. Grund war eine Verletzung, welche sie sich bei der Europameisterschaft zugezogen hat.
«Gute Besserung Luisa»

Ein beherztes Rennen zeigte am frühen Sonntagmorgen Tamara Wiedmann und verfehlte mit Platz 11 die angestrebten Top 10 nur um wenige Sekunden. Sie musste ihrer Kollegin Madigan Munro von TREK Factory Racing den Vortritt lassen.

Bei den U23 Männern war das Team mit 4 Fahrern vertreten und das Ziel war es, 2 Fahrer in die Top 15 zu bringen. Leider vereitelten 2 «Flats» dieses Ziel, dies minderte jedoch nicht die Top-Leistung. Björn Riley musste auf Platz 12 liegend in die Box und verlor 2 Runden vor Schluss einige Plätze. Mario Bair fiel in Runde 1 auf Platz 65 zurück und kämpfte sich vor. Nils Aebersold und Alex Miller wurden von technischen Defekten auf der anspruchsvollen Strecke verschont. Am Ende erreichten unsere Fahrer mit gemischten Gefühlen das Ziel. Alle haben aber gelernt, zwischen Ergebnis und Leistung zu differenzieren und somit die positiven Aspekte des Rennens zu erkennen.

Platzierungen im Überblick:

Tamara Wiedmann 11. Platz

Björn Riley 16. Platz

Mario Bair 27. Platz

Alex Miller 28. Platz

Nils Aebersold 39. Platz

Stimmen unserer Fahrer:

Sascha:

«Also von Anfang an war ich nicht im Rhythmus, hatte am ersten Berg zu kämpfen und mein Puls ging nicht wie gewohnt hoch. Ich wusste das Rennen wird lang. Im zweiten langen Anstieg konnte ich einen hohen Rhythmus fahren, wir reden hier von 380 Watt (6 Watt pro kg) auf 20-30 Minuten.

Nach dem Anstieg war ich mit Alban Lakata und Jaurslav Kulhavy zusammen am Aufholen, hatten zur Spitze allerdings enorm verloren. So sind wir dann im Tal nicht das notwendige Tempo gefahren und haben Zeit verloren. In der letzten Stunde bei Rennstunde 4, was für mich untypisch ist, zog ich am dritten langen Anstieg einfach mal los und es lief. Ich sammelte Fahrer für Fahrer ein und bin im Finale sogar noch an Tiago Fereira vorbeigezogen und erreiche das Ziel auf Platz 15.»

Mario:

«Am Start leider, wie Björn sehr viele Plätze verloren, fühlte mich in der ersten Runde aber sehr gut und fand schnell ins Rennen. Leider habe ich mir dann einen Hinterraddefekt eingefahren und verlor aufgrund des Stopps in der Feedzone einige Plätze und fand mich auf Platz 65 wieder.
Ich fühlte mich jedoch sehr gut und konnte mich kontinuierlich nach vorne arbeiten und wurde von niemanden überholt. Leider hat der Defekt ein Top Ergebnis heute verhindert»

Tamara:

«Den Start taktisch langsamer angegangen dann perfekt ins Rennen gefunden! Meinen pace gefahren Runde für Runde in den Top 10. In der letzten Runde hab ich dann den 10ten noch knapp verloren, weil ich nicht die ganze Runde mehr Vollgas geben konnte! Bin aber happy mit der Leistung!»

Björn:

«Start was pretty bad rider in front had a poor start which caused me to fall back. Slowly made my way up. Got a flat third lap then pushed after that and was able to make up a few spots. In general felt really good.»

Antonia:

«Bin ein solides Rennen gefahren und den Umständen entsprechend nach der Trainingswoche zufrieden damit. Zwischendrin hatte ich mal mit Bauchkrämpfen zu kämpfen, habe mich aber durchgekämpft.»

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Positive Resonanz zum ersten öffentlichen Teammeeting:

Das erste öffentliche Teammeeting traf auf großes Interesse und viele Fans nutzten die Chance am Online-Teammeeting teilzunehmen. Neben der Reflexion des Rennwochenendes, mit Besprechung des vorhandenen Verbesserungspotenzials, stand ein kurzer Impuls von Headcoach Sven Meyer ebenso auf dem Programm, wie die aktuelle Reiseplanung für den Weltcup in den USA. Am Ende berichtete Sascha Weber noch von seinen Erlebnissen am Wochenende und die «Qualen» des Rennens in den Dolomiten.
Aufgrund der sehr positiven Resonanz werden wir dies sicherlich gerne wiederholen.

 

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