TREK-VAUDE beendet Weltcupsaison mit 3 Fahrern in den Top 10

Zum großen Weltcupfinale traf sich die MTB-Gemeinde im italienischen Val di Sole. In den unterschiedlichen Disziplinen gingen mehr als 1000 Athleten aus 40 Ländern an den Start und kämpften sich durch die staubigen Strecken.

Early Bird hieß es wieder für unsere Damen und bereits um 08:30 Uhr erschallte das Startlied von AC/DC und die Hatz um die begehrten Podiumsplätze begann. 

Luisa Daubermann erwischte einen guten Start, stürzte jedoch in der ersten Runde. Zunächst auf Position 2 liegend, fand sie sich dann auf Platz 10 wieder und musste viel Kraft investieren, um die Positionskämpfe zu bestreiten. Am Ende fehlte einfach das notwendige Glück für eine noch bessere Platzierung. Luisa Daubermann war wieder einmal beste deutsche Fahrerin
Sie hat noch 2 Jahre in der U23-Kategoriezeit, für den Weg an die Weltspitze. Tamara Wiedmann wollte zum Saisonabschluss noch einmal den Weltcup genießen und zeigte auf der anspruchsvollen Strecke ihr technisches Niveau.

125 Fahrer aus 27 Ländern gingen auf die staubige und unberechenbare Strecke. Nach dem Start waren unsere Fahrer weit verstreut im Feld. Björn Riley konnte sich in der Spitzengruppe positionieren, fiel dann aber etwas zurück. Mario Bair startete eine beeindruckende Aufholjagd von zunächst Position 30. Nach der Hälfte der Strecke befand er sich bereits in den Top 10, aber hatte noch nicht genug. Mario kämpfte in der letzten Runde um einen Podiumsplatz und überquerte schlussendlich als 4. die Ziellinie, den frisch gebackenen Weltmeister ließ er dabei hinter sich.

Ein super Rennen fuhr auch Nils Aebersold. Er konnte sich in seinem ersten Jahr in der U23 gut präsentieren. Mit Platz 25 in der Gesamtwertung gehört er in der Jahrgangswertung zu den Top 3 Fahrern. Björn Riley konnte leider nicht ganz fit an den Start gehen und dennoch schaffte er es in die Top 10 beim Weltcup. Am Ende war er selbst überrascht über diese gute Platzierung.

Platzierungen im Überblick:

Weltmeisterschaft Weltcup Val die Sole

U23 weiblich
10. Platz: Luisa Daubermann
20. Platz: Tamara Wiedmann

U23 männlich
4. Platz: Mario Bair
9. Platz: Björn Riley
25. Platz: Nils Aebersold
42. Platz: Alex Miller

«Der letzte Weltcup forderte nochmals viel Einsatz von Athleten und Crew. Mehr als 80 Tage waren wir dieses Jahr bereits unterwegs und es ist spürbar, dass es Zeit wird für eine Pause. Mit 3 Fahrern in den Top 10 hatten wir wieder eine tolle Teamleistung. Es wird deutlich, dass es nicht ein Athlet ist der dominiert, sondern wir mehrere Fahrer/innen haben, welche ganz vorne in der Weltspitze mitfahren. Besonders gefreut hat mich die Anerkennung für unsere Arbeit durch die etablierten und großen Teams, denn für uns war es erst die 2. Saison im Weltcupzirkus», so der Teamchef Bernd Reutemann.

Vorschau


Die Saison ist für TREK | VAUDE noch nicht zu Ende. Das Saisonhighlight – die Weltmeisterschaft auf der Langstrecke in Dänemark steht noch an. Außerdem werden noch einige kleinere Rennen bestritten und damit wertvolle UCI-Punkte gesammelt.

Stimmen unserer Fahrer:

Luisa:

«Ich hatte einen guten Start, bin dann aber in der ersten Runde an zweiter Position gestürzt und als zehnte wieder ins Rennen gegangen. Zwischenzeitlich konnte ich wieder bis auf Position sechs vorfahren. Am Ende war es ein Top 10 Ergebnis. Fazit: Es war ein sehr hartes Rennen und ich war leider zum Saisonfinale nicht 100% fit.»

Tamara:

«Da ich mich nach der WM nicht so gut erholt habe und mental nicht mehr so fit war, wollte ich einfach nur Spaß haben und ohne Druck fahren! Und das ist mir gelungen! Ich bin happy, dass ich mit einem Lachen fahren konnte und mit Motivation und Freude nach vorne schaue.»

Mario:

«Ich kam am Start die ersten Meter gut weg. Die Startrunde war jedoch aufgrund des vielen Staubs und der Engstellen sehr hektisch und ich fand mich auf Position 29 wieder. In der ersten richtigen Runde war ich dann am Ende einer großen Gruppe im langen Flachstück. Das Tempo kam mir erstaunlich langsam vor. Kurz zögerte ich, ob ich nicht besser mit meinen Kräften haushalten sollte. Ich entschied mich dann aber nach vorne in den Wind zu fahren und das Tempo zu erhöhen. Als ich am Ende des Flachstückes dann niemanden mehr an meinem Hinterrad hatte, war ich zunächst überrascht, aber es gab mir eine Art Kick. Ich konnte so Runde für Runde nach vorne fahren und hatte in den Runden 2 und 3 die zweitschnellste Rundenzeit. Schließlich befand ich mich in einer 4er Gruppe im Kampf um Platz 2-5. Ich konnte mein bestes Resultat überhaupt einfahren, einen 4. Platz! Schön, dass ich nochmals meine Kräfte beim Weltcupfinale so gut mobilisieren konnte.» 

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