Im türkischen Sarkaya, dem Austragungsort der Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr, haben sich die Cross-Country- und Marathon-Athleten zum Kräftemessen getroffen. Bei 40 Grad starteten unser Gregor Raggl und Karl „Charly“ Markt beim UCI-Rennen und erzielten dabei einen sensationellen Doppelsieg.


 Auf einer hervorragend ausgebauten Strecke im „Velodrom“ konnten sich unsere Fahrer im TREK | VAUDE-Trikot ab der dritten von fünf Runden vom Feld absetzen und wechselten sich in der Führungsarbeit ab. Am Ende siegte Gregor vor „Charly“; auf dem dritten Platz folgte – mit einem Abstand von 1:30 Minuten – Gian Schmid aus der Schweiz.
 
Die Hitze war eine große Herausforderung, doch ich fühlte mich super und meine Trainingsumstellung in den vergangenen Wochen ist deutlich zu spüren. Der Doppelsieg ist ein tolles Gefühl, so kann es weitergehen“ erklärte Gregor nach der Zieldurchfahrt.
 
Im Montafon beim traditionellen M3-Marathon traten derweil Sascha Weber und Ultra-Europameister Philip Handl in die Pedale. Das Starterfeld war geprägt von großen Namen der Marathonszene. Mit 130 Kilometern Renndistanz und 4700 Höhenmetern gehört der „M3“ zu den längsten und wohl auch schönsten Strecken in den Alpen.
 
Und: Auch für die Betreuer ist ein solcher Marathon eine echte Herausforderung; denn es gilt, die Fahrer an neun unterschiedlichen Stationen mit Getränken zu versorgen und technische Hilfe zu leisten, falls diese notwendig sein sollte.
 
Nach einem neutralisierten Start ging es auf den ersten langen Anstieg mit 1000 Höhenmetern und bereits hier teilte sich das Feld und es kristallisierte sich eine Führungsgruppe von zehn Fahrern heraus.
 
Bis Kilometer 50 war das Rennen in der Führungsgruppe etwas verhalten, doch dann fuhr unser Sascha gemeinsam mit dem Schweizer Hans-Ueli Stauffer auf und davon. Dieses Duo schaffte es, sich einen Vorsprung von zwei Minuten auf die Verfolger zu erarbeiten.
 
Bei Kilometer 90 war Sascha dann mit einer Minute in Führung, verlor diese jedoch beim letzten Anstieg und musste seinen Attacken etwas Tribut zollen. Mit einer Gruppe von vier Fahrern kam es dann zum Showdown und einem Sprintfinale, das der TREK | VAUDE-Fahrer für sich entscheiden konnte.
 
Somit durfte sich der Fahrer in unseren Farben in der Siegerliste des M3-Marathon verewigen. Das war einfach eine Stunde zu lang und ich wäre zwischendurch beinahe eingebrochen, konnte mich aber in der letzten Abfahrt wieder etwas erholen“, sagte Sascha.
 Vor dem Sprint hatte ich keine Angst, denn da weiß ich, dass ich durch meine Straßenrennen gut mithalten kann. Aber wenn du mit vier Mann in den Zielsprint gehst, gehört auch das notwendige Glück dazu.
 
Es war Saschas 7. Sieg in der laufenden Saison. Die Plätze zwei und drei belegten Hans-Ueli Stauffer (Schweiz) und der Belgier Frans Claes. Philip landete derweil auf einem starken 7. Platz und spürte dabei noch die kräftezehrende Salzkammergut-Trophy in seinen Beinen.
 
Es war toll zu sehen, wie die Mannschaft funktioniert. Egal, ob Fahrer oder Betreuer – wenn Menschen zusammenkommen, die ein gemeinsames Ziel haben und respektvoll miteinander umgehen, dann macht das einfach Spaß“, teilte Daniel Duske, der seit 1988 im Mountainbike-Sport aktiv ist, mit.
 
Am Sonntag gingen Gregor und Charly beim UCI-Worldseries-Marathon an den Start und wollten das Rennwochenende voll auskosten. Nach dem Doppelsieg beim Cross-Country, wussten beide ihre Ausdauerfähigkeiten unter Beweis zu stellen und zeigten dies in beeindruckender Weise.
 
Karl – genannt „Charly“ – fuhr ein sehr starkes Rennen, war von Beginn an in der Spitzengruppe und konnte sich hier auch unter den Marathon-Spezialisten gut behaupten. Er trotzte erfolgreich der Hitze und dem hohen Tempo.
 
Am Ende erreichte Charly einen hervorragenden 5. Platz und Gregor kam auf Rang neun ins Ziel. Mit ihren Ergebnissen schafften sie auch die Qualifikation für die Marathon-Weltmeisterschaft, die im Oktober auf Elba stattfinden wird.
 
Ich wollte am Anfang aufgrund der Hitze nicht überziehen, hatte großen Respekt vor den Bedingungen und spürte auch noch das Rennen vom Freitag“, bilanzierte Gregor. „Ich hielt mich in der Verfolgergruppe auf, aber es wäre mehr drin gewesen. Mit Platz fünf und neun haben wir die Qualifikation für die WM erreicht und dies war unser Ziel.“
 
Nicht zu vergessen: Insgesamt hatten unsere Fahrer und ihre Konkurrenten nicht weniger als fünf Stunden im Sattel verbracht.

(Fotos Copyright: Sakaryamtbcup | Sportograf | Privat)

Philip Handl ist bei der Salzkammergut-Trophy auf dem Podest gelandet. Der Europameister im Trikot des Teams TREK | VAUDE fuhr als Zweitbester nach über zehn Stunden Renndauer über die Ziellinie in Bad Goisern.

Bei Dunkelheit und Dauerregen starteten 320 Teilnehmer auf die 204 Kilometer lange Schleife durch das Salzkammergut. „Einmal Hölle und zurück“ lautete der Slogan – passend zu den 7000 Höhenmetern; und dies bekamen die Athleten auch zu spüren.

Der dreifache Trophy-Sieger Konny Looser (SUI) setzte sich zusammen mit Jakob Hartmann (GER) und Philip Handl (AUT) von Beginn des Rennes an die Spitze des Feldes und Handl machte – wie bei den Europameisterschaften vor zwei Wochen – zum Start bereits ordentlich Druck und verschärfte das Tempo.

Vor der ersten Abfahrt hatte sich das Spitzentrio bereits vom Feld abgesetzt und erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung von etwa drei Minuten. Doch dann passierte es und Philip Handl schlitzte sich in einem äußerst anspruchsvollen Downhill den Reifen auf und musste den „Not-Schlauch“ einziehen.

Der Defekt hatte mich eigentlich in dieser Situation gar nicht so aus der Ruhe gebracht, weil es noch acht Stunden zu fahren waren und ich wusste, dass noch viel Zeit ist, um Zeit aufzuholen“, berichtete Handl. Mit einem Rückstand von zwölf Minuten auf das Führungsduo startete der Ultra-Europameister seine Aufholjagd und konnte pro zehn Kilometer Strecke etwa eine Minute gutmachen.

Und: Wie schon vor zwei Wochen, musste Philip Handl auch dieses Mal alleine kämpfen, wohingegen sich die Führenden Looser und Hartmann in der Führungsarbeit abwechselten. Bei Kilometer 160 und nach 6000 Höhenmetern schloss Handl zu Hartmann auf und setzte sich auf Position zwei.

Am vorletzten Berg musste Handl jedoch der intensiven Aufholjagd Tribut zollen und konnte die auf eine Minute geschrumpfte Lücke nicht mehr ganz schließen. Nach einer Renndauer von mehr als zehn Stunden im Dauerregen und nicht gerade sommerlichen Temperaturen, kamen die Langstreckenspezialisten ins Ziel.

Der erfahrene Utra-Spezialist und nun vierfache Gewinner Konny Looser (SUI) sicherte sich in einer Zeit von 10:02:24 Stunden den Sieg mit einem Vorsprung von knapp vier Minuten auf Philip Handl. Auf Platz drei mit einer Zeit von 10:13:33 Stunden landete Jakob Hartmann (GER).
 
Die letzten Stunden bin ich nur mit dem Kopf gefahren. Da war ich komplett durch. Aber Platz zwei und somit ein Podium bei diesem prestigeträchtigen Rennen machen Lust auf mehr“, bilanzierte Handl mit einen Lächeln im Gesicht. Erst nach 16 Stunden und 23 Minuten erreichten die letzten Athleten das Ziel in Bad Goisern – aber jeder „Finisher“ durfte mächtig Stolz auf seine Leistung sein.
 
Es freut mich sehr für Philip Handl, dass er auch bei diesem Rennen wieder seine Ausdauerstärke einsetzen konnte. Unser Philip kann auch nach mehr als zehn Stunden Tortur immer noch lächeln und freut sich – so kennen und schätzen wir ihn“, kommentierte Teamchef Bernd Reutemann hinterher.

Am Dienstag, 20. Juli, startet Alex Miller vom TEAM TREK | VAUDE  in Richtung Tokio und wird hier am 26. Juli für sein Heimatland Namibia beim Cross-Country-Rennen bei den Olympischen Spielen antreten. Jedoch konnte der Namibische Meister in den vergangenen Wochen nicht mehr an allen wichtigen Vorbereitungsrennen teilnehmen.

Denn Miller durfte aufgrund von Visa-Beschränkungen für Nicht-EU-Bürger Deutschland nicht mehr verlassen. Wir drücken Alex die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg in Tokio“, gibt ihm Reutemann mit auf den Weg.

Fotos Copyright:
Foto 1: Salzkammergut Trophy
Foto 2: Vaude
Foto 3: WFG – Marcel Alber

Das traditionelle dreitägige Etappenrennen durch die Engadiner Alpen gehört zu den Klassikern im Mountainbike. Und unser Sascha war dabei von der Konkurrenz nicht zu stoppen. Außerdem feierte Mona im französischen Les Gets ihren vierten Weltcup-Erfolg und Gregor und “Charly” standen auf dem Podium bei den Staatsmeisterschaften im Marathon.
 
Sascha Weber konnte bereits die erste Etappe – den Prolog über 1700 Höhenmeter – dominieren und siegte mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Nicola Rohrbach. Auf der Königsetappe mit 63 Kilometern und 2800 Höhenmetern zeigte er wiederum seine Klasse, fuhr von Beginn an ein beherztes und temporeiches Rennen und siegte mit über sechs Minuten Vorsprung vor dem Italiener Samparisi.

Mit dem dritten Etappensieg sicherte sich unser Sascha souverän den Gesamtsieg. 
Nach den vielen Rückschlägen der vergangenen Wochen war es für mich ein sehr, sehr wichtiger Sieg und macht Lust auf mehr. Schnelle Genesung wünsche ich Nicola Rohrbach, der am zweiten Tag auf Position zwei liegend stürzte“, erklärte der Sieger.
 
In den Kitzbühler Alpen suchten derweil die Langstreckenspezialisten ihren neuen Staatsmeister. Von unserem Team waren – neben dem frisch gekürten Europameister Philip Handl – auch die beiden Cross-Country-Spezialisten Gregor Raggl und Karl Markt am Start. Die mit mehr als 3600 Höhenmetern gespickte Strecke war geprägt von langen, steilen Anstiegen sowie technisch anspruchsvollen Abfahrten.
 
In den Anstiegen dominierte der dreifache Marathon-Weltmeister Alban Lakata das Geschehen. Unsere Fahrer hatten ihre technischen Fähigkeiten gekonnt eingesetzt und schlossen immer wieder auf. Im letzten Drittel des Rennens entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen dem Marathonspezialisten Alban Lakata und Gregor Raggl. Am Ende fehlten Gregor – nach einer Rennzeit von 3:56 Stunden – lediglich 23 Sekunden zum Titel.
 
Und: Trotz der für die Cross-Country-Fahrer ungewohnten Renndistanz überraschten Gregor Raggl und Karl Markt die Konkurrenz und wohl auch sich selbst. Charly Markt komplettierte das Podium als Dritter. Philip Handl rundete das starke Auftreten unserer Mannschaft als Achter ab.
 
Ich fuhr die gesamte Zeit am Limit und es war harte Arbeit – mit dem dritten Platz bin ich mehr als zufrieden“, kommentierte Charly.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange gegen den mehrfachen Weltmeister Alban Lakata bestehen kann. Am Ende doch schade, weil es so knapp war – aber ich bin sehr glücklich über meine gewonnene Silbermedaille“, analysierte Gregor Raggl.
 
Beim vierten Weltcup der Saison im französischen Les Gets verteidigte unsere Mona Mitterwallner ihre Führung im Gesamtweltcup mit einem überraschend deutlichen Sieg. Bei teils unwirklichen Bedingungen mit Starkregen, rutschigen Wurzeln und schlammigen Wiesen, rechneten viele mit einem Sieg für die technisch versierte dänischen Meisterin Carolin Bohe.
 
Doch dank optimalem Material und sehr konzentrierter sowie bedachter Fahrweise konnte unsere Mona nicht nur bergauf, sondern auch in den schwierigen Abfahrten Zeit gut machen. Am Ende siegte Mona Mittwerwallner mit drei Minuten Vorsprung auf Carolin Bohe und Leonie Daubermann.
 
Der Sieg für mich zählt dreifach, da die Strecke aufgrund der starken Regenfälle eine riesengroße Herausforderung war. Und ich spürte die Rennen der vergangenen Wochen sowie den Leistungsdruck. Ich bin wahnsinnig stolz auf das Erreichte, aber auch auf das Team, das mich super unterstützt.
 
Und weiter: Vor allem mein Papa investiert viel Zeit und Energie, damit ich den Sport auf diesem Level betreiben kann“, bilanzierte die 19-Jährige.

Drei Länder, drei Disziplinen – das Wochenende war eine logistische Herausforderung und am Ende von großem Erfolg für unser Team gekrönt“, freute sich Teamchef Bernd Reutemann.

Und weiter: „Ich bin dankbar für die vielen Unterstützer, die mit viel Herzblut und Leidenschaft einen großen Anteil an unserem Erfolg haben. Ein solch erfolgreiches Wochenende gibt es nicht alle Tage und besonders stolz sind wir, dass wir es mit eurer Hilfe geschafft haben nach nur 6 Monaten mit dem Team TREK | VAUDE dort zu stehen, wo wir heute sind. DANKE!”

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Foto 1: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Foto 2 & 3: Sportograf

Die besten Ultra-Marathon-Spezialisten im Mountainbike haben sich am Wochenende im spanischen Vielha getroffen, um den neuen Europameister zu suchen. Und: Sie haben ihn gefunden: Er hört auf den Namen Philip Handl und trägt das Jersey unseres Teams TREK | VAUDE.


Mehr als 700 Athleten machten sich auf die 213 Kilometer lange Strecke, auf der es mehr als 6200 Höhenmeter zu überwinden galt. Allein die Streckenlänge durch schroffes Gebirge ließ erahnen, welche Leistungen den Athleten abverlangt wurden. Noch vor der Morgendämmerung um 4.30 Uhr ertönte der Startschuss.

Und: Das Licht der Scheinwerfer wiesen den Athleten den langen Weg. Unser Philip Handl hatte sich im Vorfeld sehr akribisch auf dieses und die kommenden Langstreckenrennen vorbereitet. Bis zu 35 Stunden pro Woche saß er im Sattel. Teilweise 10.000 Höhenmeter pro Tag gehörten zu seinem Trainingsprogramm und dieses Pensum sollte sich an diesem Tag auszahlen.



Bereits 13 Kilometer nach dem Start konnte sich Philip Handl etwas von seinen Verfolgern – dem Schweizer Konny Looser und dem spanischen Vorjahressieger absetzen – und von dort an begann für ihn ein einsames aber am Ende erfolgreiches Rennen. 200 Kilometer führte unser neuer Champion alleine das Feld an.

Alle 40 Kilometer waren Kontrollpunkte und Verpflegungsstationen eingerichtet, denn während dem Rennen werden mehr als 10.000 kcal verbraucht, die ein Athleten-Körper für einen solchen Kraftakt benötigt. Eine Herausforderung ist übrigens auch die Navigation, denn eine Beschilderung ist bei einer Rennstrecke von 213 Kilometern nur schwer umzusetzen und so ist es nicht verwunderlich, dass nicht jeder Fahrer das Ziel ohne Umwege erreichte.

Denn ein Ultramarathon bedeutet nicht nur hohe körperliche Belastungen, sondern akribische Vorarbeit und hohe Anforderungen an das Material. Nach einer Rennzeit von 9:41:29 Stunden erreichte Philip Handl als Erster und neuer Europameister das Ziel gefolgt von Mill Garcia Llibert aus Spanien. In einer Zeit von 9:48:27 Stunden vor Dominik Schwaiger aus Deutschland.

Mein Ziel war es, auf das Podium zu fahren. Aber dass ich nun hier als neuer Europameister stehe, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte mich optimal auf das Rennen vorbereiten, hatte gute Beine und spürte, dass mehr geht“, kommentierte Philip.

Und weiter:Ich hatte nicht nur super Material, sondern auch tolle Unterstützung durch unser Team. Auch Teamchef Bernd Reutemann freute sich mit unserem neuen EM-Champion in unseren Farben und sagte:

Es freut mich unglaublich für Philip. Er hat viel für diesen Erfolg gearbeitet und schafft es Leistungssport und Studium sowie seine Arbeit als Programmierer zu vereinen. Teilweise programmiert er Codes, während er auf der Rolle trainiert und jeder der ihn kennt, wird ihm diesen Erfolg von Herzen gönnen.


 
Im französischen Lons le Saunier ging derweil unsere Mona Mitterwallner beim Cross-Country-Rennen an den Start. Besondere Beachtung hatte dieses Rennen, da Mona nicht – wie in den Weltcups – in der U23-Kategorie startete, sondern mit der Elite-Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prevot und der Weltcupführenden Loana Lecomte ins Rennen ging.

Nach der ersten Runde lag unsere österreichische Meisterin auf Platz 17, kämpfte sich dann aber mit Bestzeiten nach vorne und lag bereits nach Ende der zweiten Runde auf der dritten Position. Die Führende Loana Lecomte ließ nichts anbrennen und nutzte bereits die ersten Runden, um sich einen komfortablen Vorsprung herauszufahren.

Die auf Rang zwei liegende Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prevot versuchte immer wieder, die Lücke zu schließen – dies gelang ihr aber nicht. Zur Rennmitte fuhr Mona stetig Bestzeiten und sicherte sich hierdurch den Podiumsplatz in einem schnellen Rennen und bewies abermals ihre tolle Form und Leistungsfähigkeit – und das in der Eliteklasse.

Mit 19 Jahren steht unsere Mona noch am Beginn ihrer Karriere und kann sich in den kommenden Jahren – davon sind wir überzeugt – zu einem großen Namen der MTB-Welt entwickeln. Am Ende gewann Loana Lecomte in 1:19:40 Stunden vor Weltmeisterin Pauline Ferrand-Pevot (1:21:26 Stunden) und Mona Mitterwallner in 1:22:08 Stunden auf dem hervorragenden 3. Platz.

Fotos Copyright: #MaravillosaLocura

Nach den Top-Platzierungen der vergangenen Wochen und den Podiumsplätzen in Graz, standen für unsere FahrerInnen mit dem „Hero Dolomites“ und dem Weltcup in Leogang zwei hochkarätige Rennen auf dem Programm. Und: Mona Mitterwallner stand zum dritten Mal ganz oben auf einem Weltcup-Podest.

Am Samstag startete bei besten Bedingungen der „Hero Dolomites“, an dem Sascha Weber, Philip Handl und – erstmals bei einem Marathon – auch unsere Antonia Daubermann an den Start gingen. Und: Sascha Weber ging als einer der Mitfavoriten auf die 89 Kilometer lange und mit mehr als 4000 Höhenmetern ausgestattete Strecke.


Nach dem ersten Passanstieg zum Grödnerjoch war Sascha in der Spitzengruppe in der Abfahrt vom Campolongo Pass unterwegs, als er – zwischenzeitlich auf Position zwei liegend – leider in einer schnellen Abfahrt stürzte und mit einer Vielzahl von Schnitt- und Schürfwunden im Krankenhaus in Brixen behandelt werden musste. 

Ich hatte gute Beine und habe viel in den vergangenen Monaten investiert, nicht die Verletzungen schmerzen, sondern die Tatsache, dass so viel Arbeit vergebens war“, kommentierte Sascha, dem wir eine gute und schnelle Genesung wünschen möchten.

Ganz anders verlief der Renntag für Antonia Daubermann, die sich in ihrem ersten Marathonrennen mit einem hervorragenden 13. Platz die Qualifikation für die Marathon-WM auf Elba sicherte. Von Platz 76 startend, kämpfte sich unsere Toni im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne und fuhr in der 2. Rennhälfte stets Zwischenzeiten in den Top Ten.

Philip Handl beendete nach einer starken Aufholjagd das Rennen auf Platz 25, das er als Vorbereitung für die anstehende Ultra-EM (206 Kilometer, 6200 Höhenmeter) gut nutzen konnte.

Leider brauchte ich die erste Rennhälfte um in Schwung zu kommen, dafür fühlte sich die 2. Hälfte dann wieder wie Rennen fahren an“, resümierte Philip.


In Leogang waren unsere Cross-Country-Athleten am Start. Ungewohnt waren die Startzeiten: Bereits um 8.30 Uhr ging es am Sonntag für Mona Mitterwallner auf die Rennstrecke beim U23-Weltcup. Die Nacht über hatte es geregnet und entsprechend war die Strecke anspruchsvoll. Die steilen Anstiege nutze Mona gekonnt und setzte sich bereits nach der Startrunde von ihren Verfolgerinnen etwas ab.
Aber: Diese blieben jedoch bis zur Rennhälfte auf Sichtweite und so hätte jede kleine Unachtsamkeit einen Führungswechsel bedeutet.

Ab Runde drei forcierte unsere Mona nochmals das Tempo und baute ihren Vorsprung weiter aus. Am Ende siegte Mona Mitterwallner mit einem Vorsprung von 1:01 Minuten auf die Ungarin Kata-Blanka Vaas – auf Platz 3 folgte Caroline Bohe.
Den Gesamtweltcup führt Mona souverän mit der maximalen Punktzahl aus drei Siegen gefolgt von Caroline Bohe (DEN) und Kata-Blank Vaas (HUN) an.

Erleichtert habe ich die Ziellinie überquert. Im Vorfeld des Heim-Weltcups habe ich viel Druck verspürt, die ganze Woche über war ich sehr angespannt“, erklärte unsere Seriensiegerin hinterher.

Und weiter: Wenn du bereits die ersten zwei Weltcups gewonnen hast und mit dem Leader-Jersey beim Heim-Weltcup ins Rennen gehst, bei dem du im Vorjahr WM-Gold geholt hast, gibt es nur ein Ziel. Umso stolzer und glücklicher bin ich, dass ich bei Schlamm meinen dritten Weltcupsieg in Folge holen durfte.

Zudem teilte uns Mona noch mit: Mein Leader-Jersey bleibt im wortwörtlichen Sinne weiß und mit diesem gehe ich mehr als motiviert in Les Gets beim nächsten Weltcup in drei Wochen an den Start.

Bei den U23-Herren trotzte Alex Miller – in seinem letzten Rennen vor Tokio – den immer noch für den jungen Fahrer aus Namibia ungewöhnlichen Bedingungen und lag nach den ersten Runden in den „Top 20“ und beendete das Rennen auf Platz 34.

Eine sehr starke Leistung lieferte zudem Karl Markt im Eliterennen der Herren und erkämpfte sich im 110-Mann-starken-Starterfeld einen sehr guten 34. Platz und war somit abermals bester Österreicher.

Nach dem 2. Platz am vergangenen Wochenende beim Rennen in Graz, war Gregor Raggl noch etwas „angezählt“ und beendete den Worldcup auf Platz 46.Ich hatte einfach nicht die Frische, die in diesem Weltklassefeld notwendig ist“, gab Gregor zu.

Dieses Wochenende haben wir wieder zu spüren bekommen, wie eng Sieg und Niederlagen beieinander liegen. Sascha Weber ist ein akribisch arbeitender und fokussierter Athlet – es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie Sportler nach einem solchen Unfall leiden und dies nicht nur rein körperlich“, erklärte unser Teamchef Bernd Reutemann.
 

Gerade in solchen Zeiten ist eine gute Teamstruktur wichtig, die Sportler auffangen kann. Hier wird ‚Teamgeist’ und langfristiges Denken spürbar. Heißt: Auch wenn es mal nicht so läuft, füreinander da zu sein.

Foto (1): Sportograf.com

Fotos (2, 3): #egopromotion
Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Merlin Muth / EGO-Promotion

Es war das Aufeinandertreffen der beiden besten Athletinnen aus Österreich: Laura Stigger, die Olympiakandidatin und amtierende Staatsmeisterin und die für unser Team TREK | VAUDE fahrende Mona Mitterwallner, die durch Top-Leistungen in den vergangenen Weltcups alle überraschte.
 
Und: Bei herrlichem Wetter und sommerlichen Temperaturen machten sich die Spitzenathletinnen aus Österreich auf die Hatz nach dem Titel durch die Hügel rund um Graz. Die Strecke war gespickt mit steilen Anstiegen, Sprüngen und technisch anspruchsvollen Abfahrten.
 
Am Start war es Laura Stigger, die mit hohem Tempo in den ersten Anstieg fuhr und die Konkurrenz auf Abstand halten wollte, was ihr auch in der ersten Runde gelang. Unsere Mona benötigte genau diese Zeit, um von Platz sieben auf die Führende aufzuschließen und kurz vor Ende der Startrunde übernahm sie die Führung, die sie auch nicht mehr abgab.
 
Nach 1:12:47 Stunden überquerte Mona als neue Staatsmeisterin die Ziellinie und fuhr einen gewaltigen Vorsprung von 4:09 Minuten gegenüber der Zweitplatzierten Laura Stigger heraus.

Ich kann noch gar nicht sagen, wie glücklich ich über diesen Titel bin. Nach der Enttäuschung über die Nichtnominierung zu Olympia wollte ich zeigen, wie gut meine Form ist und habe alles gegeben“, sagte Mona.
 
Und weiter:Endlich gab es auch mal ein Rennen ohne Matsch, Dauerregen und Schneefall und die steilen Anstiegen kamen mir sehr entgegen. Ich bin sehr stolz, nun das Trikot der österreichischen Staatsmeisterin tragen zu dürfen.

Bei den Herren gingen Karl Markt als Titelverteidiger sowie Gregor Raggl für unsere Farben an den Start. In der Favoritenrolle war aber ein anderer Österreicher. Max Foidl nutzte auch von Beginn an seinen Heimvorteil und wollte seine Olympiakandidatur untermauern.
 
Nach dem ersten Anstieg waren Karl Markt und Gregor Raggl noch am Hinterrad des Führenden, konnten dann das Tempo des Lokalmatadoren aber nicht mehr halten. Karl Markt und Gregor Raggl versuchten – auf Position zwei und drei liegend – immer wieder auf den Führenden aufzuschließen, mussten diesen schließlich jedoch ziehen lassen.
 
Aber: In der letzten Runde wurde es nochmals nervenaufreibend, als Gregor Raggl einen technischen Defekt hatte. Am Ende konnte sich Karl Markt über den Titel des Vizemeisters freuen und Gregor Raggl konnte als Dritter ebenfalls einen Platz auf dem Podium einfahren.
 
Ich wollte natürlich meinen Titel verteidigen und fühlte mich auch gut – aber Max Foidl war einfach stärker und ich konnte die Lücke, die entstand, nicht mehr schließen. Aber: Ich habe mein Bestes gegeben und bin Vizemeister geworden“, resümierte Charly Markt hinterher.
 
Die Erfolgsgeschichte geht weiter und ich bin sehr dankbar, dass wir den Schritt zum neuen Team gewagt haben. Was unsere Athleten derzeit leisten, ist überragend und ich freue mich auf die kommenden Wochen“, betont Teamchef Bernd Reutemann.
 
Ich hoffe, dass wir auch weiterhin von ‚Fortuna’ begleitet werden. Es ist nicht selbstverständlich, jedes Wochenende mit solchen Ergebnissen von den Rennen zurückzukehren.“
Aber wir haben nichts dagegen – na klar.

Allgemeines Bildmaterial des Teams gibt es hier.

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Ein erfolgreiches Wochenende hat das Radsport-Team TREK | VAUDE erlebt. Sascha Weber gelang ein Achtungserfolg beim Straßenrennen in Vorarlberg und Mona Mitterwallner bewies ihre großartige Form mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in Leukerbad.

Bei widrigen Bedingungen mit Schneeregen und eisigen Temperaturen absolvierten 100 Starterinnen das erste Rennen zum Swiss-Bike-Cup im schweizerischen Leukerbad. Nach den hervorragenden Ergebnissen von Mona aus den vergangenen Rennen waren die Konkurrentinnen rund um die mehrfache Weltmeisterin Jolanda Neff gewarnt. 
 
Und: Im vorigen Jahr gelang Mona Mitterwallner der Sieg bei den Juniorinnen und entsprechend konnte sie aus Reihe zwei an den Start gehen. Bereits in der ersten Runde übernahm sie die Führung und zog ihren Konkurrentinnen davon.
 
Ein bisschen nervös war ich zwischendrin schon, man hat ja nicht jeden Tag die Elite-Weltmeisterinnen der letzten 3 Jahre hinter sich (Kate Courtney 2018, Pauline Ferrand Prevot 2019, 2020). Und nach Langenlois dachte ich nicht, dass ich in diesem Frühjahr nochmal in einem Schneesturm Rennen fahren würde. Tatsächlich war es aber auch heute wieder richtig kalt und der Dreck hat ebenfalls nicht gefehlt,“ berichtet Mona nach der Zieleinfahrt.
 
Auf der durch Schnee und Regen aufgeweichten Strecke war nicht nur Kondition, sondern auch technisches Geschick von den Athletinnen gefordert. Runde für Runde zog Mona den erfahrenen Weltklasseathletinnen davon. Nach dem Pech beim letzten Rennen in Haiming war das Glück dieses Mal auf ihrer Seite und bescherte Mona Mitterwallner und unserem Team einen unerwarteten Erfolg.
 
Am Ende siegte Mona nach fünf anstrengenden Runden mit einer Zeit von 1:15:32 Stunden und einem Vorsprung von 1:41 Minuten auf Kate Courtney (USA). Auf Platz drei – mit einem Rückstand von 2:52 Minuten – kam die Welt- und Europameisterin Pauline Ferrand Prevot ins Ziel. Was für ein riesen Erfolg für Mona und unser Team. Wir sind im Januar unter nicht ganz einfachen Bedingungen gestartet“, sprudelte es aus unserem Teamchef Bernd Reutemann.

Und weiter: Es war ein wagemutiges Projekt, das nur durch die Unterstützung des Teams hinter dem Team möglich gewesen ist. Ein besonderer Dank gilt hier unserem Mechaniker Dennis Schelkle und Gabi Stanger, die sich um die Organisation kümmert.
 

Ich bin wirklich überglücklich über meinen Sieg, bei diesen Wetterverhältnissen bin ich immer sehr angespannt. Aber anscheinend liegt mir das Wetter, meine größten Siege habe ich in Dreck und Kälte geholt: Weltmeistertitel Juniorinnen 2020, Elite Sieg in Langenlois und heute. Ich freue mich jetzt sehr auf meinen ersten U23 Weltcup. Natürlich würde ich nach diesen Ergebnissen lieber in der Elite starten, vor allem wegen der Olympia Qualifikation, aber aufgrund meines Alters darf ich nicht. Das ändert aber nichts an meiner Vorfreude und ich vertraue auf den Weg der mir bevorsteht,“ so Mona Mitterwallner nach der Zieleinfahrt.
 

Sascha Weber beim Großen Preis von Vorarlberg nur knapp geschlagen.
 
Nenzing – Durch die vielen Rennausfälle waren unsere-Fahrer Gregor Raggl, Philipp Handl und Sascha Weber beim Großen Preis von Vorarlberg an den Start gegangen. Und: Sascha Weber fuhr dabei einen starken siebten Platz ein.
 
Alle drei wollten sich bei den Straßenprofis auf der 160 Kilometer langen und mit rund 2000 Höhenmetern anspruchsvollen Strecke -noch etwas Rennhärte holen, bevor es kommende Woche wieder ins Gelände geht.
 
200 Starter aus 14 Nationen hatten für ein top-besetztes Rennen gesorgt und der Aufstieg auf den Rönsberg war der Gradmesser. Indiz für die Top-Besetzung war der Rekordschnitt von 43,3 Stundenkilometern.  Die Entscheidung fiel erst am letzten Anstieg, nachdem Sascha Weber das ganze Rennen über attackierte und in den Anstiegen seine Bergfahrerqualitäten unter Beweis stellte. Zeitgleich – im Foto-Finish – kam Sacha auf Platz sieben ins Ziel. Ich bin sehr zufrieden und konnte das Rennen ideal zur Vorbereitung nutzen“, kommentierte Sascha.
 
Und weiter:Ich wollte an den Anstiegen das Tempo forcieren, meine Stärke ausspielen und die Straßenfahrer so etwas ärgern. Mir war klar, dass ich am Ende alleine gegen das stark fahrende Jumbo-Visma-Team keine Chance habe und mit knapp 60 Kilo habe ich auch nicht gerade der ideale Sprinterstatur.“
 
Es war von Anfang an ein ziemlich hektisches und schnelles Rennen. In Runde zwei setzte sich dann eine Spitzengruppe ab und das Tempo wurde kurzzeitig etwas ruhiger, aber ab Runde drei von neun ging es bereits wieder voll zur Sache.

Verantwortlich dafür war auch Sascha Weber, der immer wieder am Berg attackierte und so das Feld in die Länge zog. In der letzten Runde zog Weber abermals an, fuhr als erster über die Kuppe und kam mit etwa 25 Mann weg – am Ende sprintete er auf Rang sieben. Gregor Raggl und Philipp Handel unterstützten ihren Teamkollegen – wann immer es ging – und kamen mit dem Peleton ins Ziel.
 
Als MTB-Team haben wir uns sicherlich gut präsentiert und wir bedanken uns bei Thomas Kofler und seinem Team für die Durchführung der Veranstaltung.

Fotos: #egopromotion
Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Merlin Muth / EGO-Promotion

Haiming – Auch bei ihrem Heimrennen, dem Haiminger Bikefestival im Ötztal, hat TREK|VAUDE-Fahrerin Mona Mitterwallner ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz eines mäßigen Starts und eines großen Zeitverlusts infolge eines Defekts fuhr die 19-Jährige noch auf den vierten Rang vor.

Dabei reihte sich die Österreicherin in ihrem Heimatland auf der 4,3 Kilometer langen Rundendistanz im insgesamt 26 Kilometer langen Rennen zunächst auf Platz 27 ein, kam im weiteren Verlauf immer besser in ihren Rhythmus und verbesserte sich auf die 22. Position. Doch die Aufholjagd wurde abrupt gestoppt, weil sie einen Felsvorsprung übersah.

Folgerichtig musste sie die knapp ein Kilometer entfernte Wechselzone zu Fuß erreichen, um ihr Bike wieder fahrtüchtig zu bekommen. Mit ordentlich Wut im Bauch und der sogenannten zweiten Luft, kämpfte sich das Nachwuchstalent von Rang 30 erst heran und dann sogar bis auf den vierten Platz nach vorne – und das bei wechselnden Bedingungen auf herausforderndem Untergrund.

Lange und intensiv habe ich mich auf das Heimrennen in der Ötztaler Höhe vorbereitet. Ich fühlte mich wirklich sehr gut und körperlich hätte für eine Top-drei-Platzierung alles gepasst. Leider hatte ich ausgerechnet bei meinem Heimrennen Pech mit der sonst so zuverlässigen Technik und es begann ein sehr harter Tag für mich“, kommentierte Mona Mitterwallner hinterher. 


Es war wie verhext und ich habe hierdurch rund 4 Minuten verloren. Das war vor allem mental sehr hart. Ich schlängelte mir mit den schnellsten Rundenzeiten des ganzen Feldes meinen Weg von Platz 30 auf Platz vier. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, jedoch auch traurig, dass all das beim Heimrennen passiert ist.”

Gregor Raggl und Karl Markt erreichten das Ziel bei der Herren-Konkurrenz auf den Positionen elf und zwölf.

In Zeiten von COVID-19 gilt es für den Veranstalter, die Herausforderung – einen internationalen Wettbewerb zu ermöglichen – anzunehmen. Das Organisationsteam des Racing Team Haiming rund um Gerhard Auf der Klamm hat es aber auch in dieser schwierigen Zeit geschafft,  eine gut organisierte internationale Veranstaltung für den Mountainbike-Sport auf die Beine zu stellen. Die Strecke war auch dieses Mal in einem hervorragenden und für die Fahrer herausfordernden Zustand. Die Wetterverhältnisse waren am Wochenende ideal. Mit einem auf 70 Starter pro Klasse limitierten, hochklassigem Starterfeld war es die letzte Generalprobe vor dem Weltcup am 9. Mai in Albstadt, nachdem kurzfristig das Rennen in Heubach aufgrund der Infektions-Entwicklung abgesagt wurde.


Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzen die Top-Athleten aus der ganzen Welt das letzte Kräftemessen vor der Weltcup-Serie und kamen mit großem Aufgebot in das sportbegeisterte Haiming.

Für die TREK|VAUDE-Fahrer aus dem Ötztal war es das Heimrennen der Saison und dementsprechend war die Anspannung zu spüren. Im ersten Rennen des Tages ging Alex Miller in der U-23-Klasse an den Start, wurde jedoch kurz nach der Startlinie in eine Kollision verwickelt und überschlug sich mehrfach. Er zeigte hinterher ein großes Kämpferherz und setzte das Rennen mit einigen Blessuren fort, konnte jedoch nicht mehr auf einen Spitzenplatz vorfahren.

Nach den Top-Platzierungen der vergangenen Wochen richtete sich die Aufmerksamkeit im Damenrennen verstärkt auf Mona Mitterwallner, die bis zur Vorsaison noch für das ausrichtende Racing-Team Haiming in die Pedale trat und die Aufholjagd des Tages von Platz 30 auf Platz 4 hinlegte. Dieser Biss zeigte abermals, welches Potenzial in ihr steckt und die Athletin in den Farben von TREK|VAUDE wird sicherlich bei den Weltcups und internationalen Meisterschaften weiter für Furore sorgen.

Die Platzierungen:
1. Anne Terpstra Ghost Factory Racing 1:31:26 Stunden
2. Anne Tauber CST Post NL + 0:36 Sekunden
3. Laura Stigger Specialized Racing + 1:02 Minuten
4. Mona Mitterwallner  TREK | VAUDE + 2:30 Minuten

Bei den Herren waren mit Gregor Raggl und Karl Markt zwei weitere Tiroler und Olympia-Aspiranten von TREK|VAUDE am Start. Beide nutzen ihren Heimvorteil und zeigten ihre Qualitäten. Nach einem kämpferischen Rennen und optimal abgestimmten Material erreichte Gregor Raggl auf Position elf das Ziel gefolgt von seinem Teamkollegen Karl Markt. Sieger bei den Herren wurde Mathias Flückinger in 1:29:24  Stunden.

Für uns war es ein sehr, sehr wichtiges Renn-Wochenende und wir wollten uns beim Heimrennen unseres Partners Ötztal bestens präsentieren, was uns sicherlich gelungen ist. Die Top-Platzierungen zeigen, dass wir auch als kleines Team für sportliche Höchstleistungen sorgen können“, bilanzierte Teamchef Bernd Reutemann.
Ich bin sehr froh, dass wir auch durch die Unterstützung des Ötztals dieses Team auf die Beine stellen konnten.“

Start war OK – bin etwas weiter nach Vorne gefahren als sonst, guter Rhythmus, super Material. Es war sehr rutschig und steinig. Noch 2 Woche bis zum Weltcup – die Form stimmt,“ – so Charly Markt.

Es war solide Leistung heute. Ich habe versucht von Beginn an vorne mitzufahren. Lange Zeit war ich in Top und habe dann am letzten Anstieg den einen Platz verloren. Mit Platz 11 bin ich aber sehr zufrieden.“ Gregor Raggl.

Eigentlich lief es ganz gut in der ersten Runde. Ich konnte von Startplatz 63 auf Platz 25 vorfahren – hatte dann aber einen Durchschlag und musste eine halbe Runde mit Platten fahren. Zurückgerutscht auf Platz 45 hatte ich dann nur noch wenige Optionen nach Vorne zu fahren. Das Cross-Country-Rennen war für mich ein gutes Training, jedoch freue ich mich jetzt auf die ersten Marathonrennen.” Sascha Weber.

Fotos: #egopromotion
Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Niklas Hartmann / EGO-Promotion

Mehr als 600 Athleten standen am Start der dritten Etappe der Internazionali d’Italia Series. Wie angekündigt war es eine richtige Generalprobe vor dem Weltcupauftakt vom 07.-09.August in Albstadt.

Der Klassiker des italienischen MTB erlebte am Samstag, den 10. April 2021 den wichtigsten und prestigeträchtigsten Tag seiner Geschichte. Seit 20 Jahren ist Nals  eine feste Station für die Topathleten der Mountainbike Szene. Jedoch noch nie zuvor konnte das Südtiroler Event, dritte Etappe der Internazionali d’Italia Series, mit einer so beeindruckenden Starterliste aufwarten.

Bei den Damen waren 104 Fahrerinnen am Start und von Beginn an  hatte die U23 Weltmeisterin Lecomte das Tempo forciert und sich vom Rest der Gruppe abgesetzt. Dahinter war Ferrand-Prevot neben Sina Frei (Specialized Factory Racing) die einzige Athletin, die zunächst auf Schlagdistanz blieb.



Mona Mitterwallner ging mit Startnummer 36 ins Rennen und lag nach der ersten Runde auf Platz 25. Auf der engen Strecke startete sie dann eine unglaubliche Aufholjagd. In Runde 2 bog Mona Mitterwallner bereits auf Platz 12 liegend in die Zielgerade ein und die Konkurrenten spürten den Willen der erst 19 jährigen noch weiter nach Vorne zu fahren. Am Ende der dritten Runde lag Lecomte über eine Minute vor der Weltmeisterin, fast zwei Minuten vor Frei und zweieinhalb Minuten vor dem Quartett Anne Terpstra (Ghost Factory Racing), Jolanda Neff (Trek Factory Racing), Mona Mitterwallner (Trek-Vaude) und Kate Courtney (Scott-SRAM). Als dann Mona Mitterwallner auf einer langen Geraden Jolanda Neff hinter sich lies war sie nicht mehr zu bremsen und auch Sina Frei konnte der jungen Österreicherin im Dienste von TREK | VAUDE nicht folgen. Diese war erneut Protagonistin einer beeindruckenden Aufholjagd wie in Andora.

Auf den ersten drei Stufen des Podiums standen drei amtierende Weltmeisterinnen: Siegerin Lecomte – U23 Weltmeisterin |  Ferrand-Prevot  – Elite Weltmeisterin (Zweite mit +1,44)  und Juniorinnen-Weltmeisterin  Mona Mitterwallner +2,05. Platz vier ging an Sina Frei (+2,45), Platz fünf an Jolanda Neff (+3,15).
 
“Start war zach! Die sehr enge Startrunde hat es schwer gemacht nach vorne zu kommen. Ziemlich weit hinten in den ersten Anstieg mit steilen Serpentinen, die keinen Platz/keine Möglichkeit zum Überholen boten, haben mich gleich in der ersten Runde 2:35 Minuten gekostet. Dann hab ich von ganz hinten angefangen aufzuholen, hab versucht jede Stelle zu nutzen um nach vorne zu kommen.
Dass ich noch auf Platz 3 fahren konnte, mit so einem Rückstand nach Runde 1, überrascht mich selbst. Rundenzeiten waren auf jeden Fall sehr zufriedenstellend. Ich werde genauso weiterarbeiten und bin bereit für mein Heimrennen in Haiming nächste Woche.“ Resümiert Mona Mitterwallner den Rennverlauf. Ihr Strahlen im Gesicht verrät, dass Sie durchaus realisiert, was ihr gerade gelungen ist.
 
Im Rennen der Herren gingen 243 Athleten an den Start und entsprechend hektisch war der Start. Alle Top 10 der UCI-Weltrangliste waren anwesend.

Auf der körperlich anspruchsvollen Strecke war ein Rennen mit hohem Rhythmus vorausgesagt und dies war es auch. Ab der ersten Runde wurde von den Favoriten ein sehr hohes Tempo angesetzt, welches die Spitzengruppe schnell auseinander riss.

Für Alex Miller, welcher sich als U23 Fahrer im Team von Bernd Reutemann auf die Olympiateilnahme vorbereitet, war es am Ende Platz 11 in der U23 Klasse und ein guter Einstieg in die Rennserie der nächsten Wochen. Die Elite-Fahrer Gregor Raggl und Karl Markt, welche ebenfalls in den kommenden Wochen noch um das Ticket für Tokio kämpfen, kamen am Ende auf Platz 36 und 41 ins Ziel und wollen sich nächste Woche beim Heimrennen in Haiming/Tirol empfehlen.


 „Ich hätte nie gedacht, dass wir so schnell in der Weltspitze ankommen und mit Mona Mitterwallner haben wir den Shooting-Star der Cross-Country-Szene in unseren Reihen. In allen 4 bisherigen Rennen stand sie jeweils auf dem Podium und hat die Weltelite hinter sich gelassen. Bei allen Auftritten hat sie ihre Ausdauerstärke klar unter Beweis gestellt. Mit Alex Miller haben wir ein weiteres junges Talent in unseren Reihen, welcher nach mehr als 12 Monaten coronabedingter Rennpause noch etwas Zeit brauchen wird.“ So Teamchef Bernd Reutemann.
 
Kommende Woche geht es gleich weiter mit dem nächsten „Mini-Weltcup“ im Ötztal – PS. Wer die Rennen mitverfolgen möchte, kann über die Social-Media-Kanäle von TREK | VAUDE live dabei sein. Start ist 10:30 Uhr mit der U23 m | 12:30 Uhr Damen Elite/U23 und 14:45 Uhr gehen die Männer an den Start.

Fotos: (1, 2, 3) Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion & Merlin Muth / EGO-Promotion
(4) Copyright WFG – Marcel Alber

Bei Minustemperaturen mit Höchstleistung ins Ziel

Erst vor einigen Tagen bekamen die Veranstalter grünes Licht für die Durchführung der traditionellen KTM Kamptaltrophy. Im niederöstereichischen Langenlois traf sich die internationale Cross-Country-Elite und zugleich kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Olympiaaspirantinnen Mona Mitterwallner vom  Team TREK | VAUDE und Laura Stigger, welche für das Specialized Racing Team in die Pedale tritt.


Nachdem  von offizieller Seite die Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio bestätigt wurde, kämpfen die Athleten um die raren Startplätze und nutzen die wenigen Rennen um sich zu empfehlen.

Im Team TREK | VAUDE haben mehrere Athleten die Möglichkeit ihre Länder im Cross-Country-Wettbewerb zu vertreten. Neben Alex Miller welcher seinen Startplatz bereits sicher hat, kämpfen auch Mona Mitterwallner, Gregor Raggl und Charly Markt um das Ticket nach Tokio.

Bei Minustemperaturen, Schnee und viel Matsch ging die internationale Cross-Country-Elite an den Start auf den 5 km langen und  technisch anspruchsvollen Rundkurs.

Nach einem explosiven Start des Damenfeldes gelang es Mona Mitterwallner sehr schnell sich mit der Spitzengruppe abzusetzen. Das Führungsquartett setzte sich zusammen aus den amtierenden Staatsmeisterinnen aus Tschechien und der Ukraine sowie der mehrfachen Junioren Weltmeisterin Laura Stigger.  Das junge Talent Mona Mitterwallner von TREK | VAUDE verschärfte nach wenigen Kilometern das Tempo, konnte sich absetzen und  fuhr alleine an der Spitze  ein mutiges Rennen bis ins Ziel.

„Das Rennen heute war wirklich hart und kalt! Bin noch nie in meinem Leben ein so kaltes Rennen gefahren. Unter der Woche hat der plötzliche Wetterumschwung auch mich und meinen Körper erwischt. Deshalb bin ich froh, dass ich heute trotz der Kälte und der leichten Erkältung, wieder meine Leistung abrufen und damit meinen ersten Elitesieg holen konnte. Im Anstieg habe ich mich stark gefühlt und bin einfach mein Tempo gefahren. Ich dachte meine Verfolgerinnen sind knapp hinter mir, deswegen bin ich jede Runde auf Zug gefahren. Ich bin jetzt überglücklich, dass ich mir selbst beweisen konnte, trotz dieser Umstände abzuliefern“ berichtet Mona Mitterwallner kurz nach der Zieleinfahrt.

Nach einem beherzten Rennen siegte Mona Mitterwaller nach 01.26:27 mit einem Vorsprung von 2:24 Minuten auf Yana Belomira aus der Ukraine, gefolgt von Jitka Cabelicka aus Tschechien. Mit etwas mehr als  4 Minuten Rückstand auf die Siegerin kam Laura Stigger ins Ziel und musste sich im direkten Vergleich mit ihrer jungen Mitbewerberin geschlagen geben.


Am Nachmittag gingen die Herren auf die schlammige und nur noch sehr schwer befahrbare Strecke. Nach einem, von technischen Defekten geprägtem Rennen, welches den Athleten Alles abverlangte, kam Gregor Raggl auf einen guten 13. Platz und verpasste die Top 10 nur um wenige Sekunden.


„Der erste Sieg für unser Team ist natürlich etwas Besonderes und Mona hat bewiesen, dass mit ihr auch international zu rechnen ist. Eine weitere freudige Nachricht für uns  ist, dass in der kommenden Woche der amtierende Staatsmeister und „Olympiateilnehmer“  Alex Miller aus Namibia einreisen darf und unser Team komplettiert“, berichtet Teamchef Bernd Reutemann.

(Fotos [1][2][3] Copyright Martin Bihounek)
(Foto [4] privat)