Eine grandiose Leistung beim Engadin Bike-Giro! Die Aufholjagd unserer Luisa bei der EM und der Unterschied zwischen der Bewertung von Ergebnis und Leistung waren sicherlich die Erkenntnisse der vergangenen Rennwoche.
Wir haben nicht nur einen der besten Langstreckenfahrer der Welt in unserem Team, sondern auch tolle junge Talente, welche mit viel Entbehrung, Disziplin und Ausdauer ihre Ziele verfolgen. Nicht immer zeigen sich die Top-Leistungen in den Ergebnissen. Umso wichtiger ist es, die jungen Sportler zu befähigen, zwischen eigener Leistung und Ergebnis zu differenzieren.  Jeder Einzelne hat auch dieses Wochenende wieder alles gegeben, ist an seine Leistungsgrenze gegangen und hat sich total verausgabt. Am Ende sind es teilweise nur Sekunden, welche eine Top-Platzierung verhindern, jedoch die Top-Leistung nicht abwerten sollten.

2. Platz beim Engadin Bike-Giro | 3 x Podium

Beim 3-tägigen Etappenrennen der Mountainbiker, dem «Engadin-Bike-Giro» rund um Sankt Moritz, zeigte Sascha wieder einmal seine Klasse und konnte sich in jeder Etappe auf dem Podium platzieren. Trotz eines «Platten» am ersten Tag schaffte es Sascha am Ende den 2. Platz, hinter dem amtierenden Weltmeister Andreas Seewald, zu erreichen.

EM in Portugal U23 Cross-Country

Luisa, Tamara und Mario starteten auf der heißen und technischen Strecke im portugiesischen Anadia für ihre Nationalmannschaften. Im Deutschen Trikot war es Luisa, welche nach beeindruckender Aufholjagd am Ende auf Rang 7 ins Ziel kam und somit beste deutsche Athletin war. Auch ein Sturz konnte Luisa nicht bremsen. Tamara erwischte einen tollen Start, konnte am Ende das hohe Tempo jedoch nicht ganz halten und überquerte als 19. die Ziellinie und gehört damit in Europa zu den Top 20.
Bei den Jungs war es wie erwartet ein sehr knappes Rennen. Entsprechend der Strecke bildeten sich gleich in der ersten Runde zwei jeweils 10 Fahrer starke Gruppen.

Leider musste sich Mario noch der Startrunde in der 2. Gruppe einordnen und es war nur sehr schwer zu überholen. Am Ende war es Platz 17mit nur 20 Sekunden Abstand in die Top 10.

Auszeichnung für Nils – Top Leistung bei der Gesellenprüfung

Die Duale Karriere ist ein wichtiger Bestandteil des «Development-Ansatzes» unseres Teams. Nils absolvierte neben dem Spitzensport eine Ausbildung zum Schreiner und konnte diese in der vergangenen Woche mit einer besonderen Auszeichnung abschließen. Glückwunsch Nils und ein gutes Beispiel für Erfolg in Beruf und Sport.

Stimmen unserer Fahrer:

Sascha:

«Das war eines meiner besten Rennen und ich fühle mich sehr gut in Form. Schade mit dem technischen Defekt am ersten Tag, aber ich habe nie aufgegeben und wurde am Ende belohnt.

Auf der letzten Etappe hatte ich noch 1:30 Rückstand im Gesamtklassement auf den 2. Platz – ich bin happy mit der Platzierung und dass nur der Weltmeister schneller war» so Sascha im Ziel in Sankt Moritz.

Mario:

«Guter Start, wurde dann aber leider in der extrem schnellen Startrunde auf Platz 22 durchgereicht. Aufgrund der schnellen Strecke bildeten sich gleich zu Beginn zwei große Gruppen und ich war leider in der hinteren. Ich verbrachte mehr als die Hälfte des Rennens damit, in die vordere 10 Mann große Gruppe vor zu fahren, befand mich dann auf Rang 18 und kämpfte um die Top 8. Aufgrund der sehr kurzen Anstiege und wenigen Überholmöglichkeiten gelang es mir leider nicht, mich in der Gruppe weiter nach vorne zu arbeiten.
Das Ergebnis ist nicht was ich mir erwartet habe, aber mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Wer mich kennt weiß, dass es nicht meine Lieblingsstrecke war….»

Tamara:

«Start war okay, erste Runde war richtig gut, da konnte ich mich vorarbeiten und hab richtig Gas gegeben.
Ab Runde 2 ging es dann nur noch rückwärts… Ich bin einfach nicht in meinen Flow gekommen und ich konnte die Leistung der letzten Wochen nicht abrufen. Jetzt freue ich mich auf den Weltcup in Lenzerheide»

Luisa: :

«Es war ein herausfordernder Start ins Rennen. Ich hatte keine gute Startposition und einen Sturz in der ersten Runde. Dadurch war ich häufig im Stau und ging nur als 23. in die zweite Runde.
In den folgenden Runden konnte ich konstant Druck machen und mich bis auf Platz sieben vorarbeiten. Zwischenzeitlich war ich sogar Platz 6 mit nur 10s auf Platz 5. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, vor allem mit der Aufholjagd.»

 

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Öffentliches Teammeeting – ein Einblick in unsere Teamkultur :

Im Rahmen eines wöchentlichen Online-Teammeetings treffen sich unsere Athleten und Staff immer montags um 19.15 Uhr.
Wir laden Euch herzlich ein, bei einem der kommenden Treffen am 11. Juli 22 dabei zu sein, wenn es darum geht, die vergangene Woche zu reflektieren und die bevorstehenden Ereignisse zu besprechen. Ergänzt wird das ganze durch spannende Themen rund um Sport- und Persönlichkeitsentwicklung.
Also seid dabei, meldet Euch per Email an und blickt einmal hinter unsere Kulissen.

Schreib uns: wattfuerdich@trek-vaude.com

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen unseres Heimrennens in Singen. Traditionell waren wir schon bei den Kids-Races dabei und Björn Riley begleitete in diesem Jahr die Kinder auf dem Rundkurs. Am Ende überreichte er den stolzen Siegern unser Teamtrikot und natürlich wurden alle Teilnehmer mit kleinen Geschenken belohnt 😉.

Beim anschließenden Marathon (80 km Frauen, 98 km Herren) standen Antonia Daubermann, Alex Miller und Sascha Weber am Start. Am Ende konnten 2 Athleten sich auf dem Podium wiederfinden. Leider musste Sascha Weber das Rennen in Top-Position vorzeitig beenden.

Antonia Daubermann kam auf Platz 3 ins Ziel, hinter der Siegerin Vera Looser vom RV Wetzikon und der Neuseeländerin Samara Sheppard.

Bei den Herren überraschte Alex Miller als «Underdog» in der europäischen Marathonkonkurrenz das starke Starterfeld. Er unterlag im Sprintfinish dem Erfahrenen, mehrfachen Schweizer Meister Konny Looser nur um weniger Meter.
Bei den Schweizer Meisterschaften auf der Straße war Nils Aebersold am Start und sammelte nicht nur wichtige Erfahrungen, sondern konnte sich auch mehrfach im großen Peloton zeigen. Er unterstrich damit seine Qualitäten auch außerhalb des Mountainbikes.

Stimmen unserer Fahrer:

Björn:

«Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Spaß habe mit den Kids und war überrascht, wie schnell sie fahren. Besonders die vielen strahlenden Kinderaugen waren wie zusätzliche Energie und gerne komme ich wieder nach Singen»

Alex:

«Wow – was für ein Rennen! Es lief gut am Start und das Tempo war OK, doch dann attackierten einige Fahrer immer wieder und ich musste mehrfach an meine Leistungsgrenze gehen, erholte mich aber auf den Flachpassagen sehr gut. Am Ende waren wir noch eine Gruppe mit 5 Fahrern und ich wollte nicht mit allen in die enge und kurvige Zieleinfahrt gehen und übernahm die Initiative. Konny folgte mir am Hinterrad und konnte mich auf den letzten Metern noch abhängen. Ich bin sehr glücklich mit dem 2. Platz und bin sicher, dass es nicht mein letztes Marathonrennen war.» 

Antonia:

«Am Anfang ging’s recht gut, aber nach 40km hat es mir buchstäglich den Stecker gezogen. Die Hitze hat mir ziemlich zugesetzt, aber hilft ja nichts. Nicht nur für mich schien die Sonne und ich kämpfte mich durch. Ich bin super happy mit dem 3. Platz

„WATT FÜR DICH“

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Lerngeschwindigkeit:

Auch dieses Wochenende meinte es die Sonne wieder gut mit den Fahrern und zeigte sich nochmals in voller Pracht. Das führte zu Temperaturen, welche die 4 Stunden Belastung auf dem Rad nochmals deutlich steigert. Bei entsprechender Leistung schwitzt ein trainierter Sportler deutlich stärker als ein Nichtsportler. Sein Körper hat gelernt, dass die Körpertemperatur bei Training oder Wettkampf ansteigt und er diese wieder abkühlen muss, um nicht zu überhitzen. Hierdurch kann ein Athlet 2-3 Liter Schweiß pro Stunde zur Kühlung produzieren und benötigt hierfür pro Liter ca. 600 kcal zusätzliche Energie. Deshalb ist es besonders wichtig nicht nur ausreichend zu trinken, sondern trotz teilweise fehlendem Hungergefühl, den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen, sonst kommt der Hitzehammer.
Übrigens – wer öfters schwitzt trainiert die Schweißdrüsen und verliert weniger Mineralstoffe als der Untrainierte.
 

– Mehr zum Thema Training und Wettkampf? – Schreib uns: wattfuerdich@trek-vaude.com

 

«Am Wochenende waren wir an 4 unterschiedlichen Rennorten im Einsatz. Ein großes Dankeschön an alle Helfer, Eltern der Sportler und Mitarbeiter von TREK, welche bei sengender Hitze die Athleten betreut haben. Besonders freut es mich auch, dass sich unsere Gastfahrer von TREK-Factory-Racing bei uns wohlfühlten und wir noch niemals zuvor so viele Podiumsplätze an einem Wochenende erreicht haben.» freudig unser Teamchef Bernd Reutemann

Hier unsere sportlichen Erfolge vom Wochenende im Überblick: 

Österreichische Meisterschaft Shorttrack

3. Platz Tamara Wiedmann
5. Platz Mario Bair


Deutsche Meisterschaft U23
2. Platz Luisa Daubermann


SWISS Bike Cup Gränichen U23
2. Platz Björn Riley
6. Platz Nils Aebersold
7. Platz Alex Miller

Grazer Bike Opening Stattegg XCO «Elite»
2. Platz Tamara Wiedmann
2. Platz Mario Bair

Europameisterschaft Langstrecke Marathon
17. Platz Sascha Weber

Stimmen unserer Fahrer:

Luisa:

«Habe leider keinen guten Start gehabt und bin aufgrund weniger Überholmöglichkeiten nur schwer an den Fahrern vor mir vorbei gekommen und habe dadurch den Anschluss an die Spitze verloren.

Ab Runde 2 konnte ich dann konstant mein Tempo fahren und das Bestmögliche an diesem Tag aus dieser speziellen und für mich suboptimalen Strecke herausholen.» 

Tamara:

«Nachdem ich mich hinter Corina Druml geklemmt hatte und in Runde zwei durch einen kleinen Fehler (Sturz) den Anschluss verlor, konnte ich mich bereits in Runde drei von sechs schon wieder zu ihr vorkämpfen.
In der gleichen Runde habe ich noch eine Attacke gestartet und konnte von da an mein Rennen fahren und Rang zwei einfahren! Nach dem 3. Platz im Shorttrack bin ich super Happy mit diesem Wochenende.»

Sascha:

«Es war eine Hitzeschlacht und ich hätte mir keinen schlechteren Rennbeginn vorstellen können. Nach wenigen Kilometern und im Startchaos verwickelte sich ein «Flatterband» der Absperrung in meiner Schaltung und Kassette und zwang mich anzuhalten.
Ich benötigte einige Zeit, um mein Bike wieder fit zu bekommen, danach war ich auf Platz 80. Es kostete viele Körner, um zu überholen und am Ende fuhr ich auf Platz 17. Damit bin ich nicht zufrieden, aber habe herausgeholt was ging.»

Mario:

«Platz 2 beim C1 Rennen in Stattegg! Ich konnte zum Ende, trotz der Hitze, nochmals einen Zahn zulegen und mich bis auf 10sek an den Führenden hinschieben. Hab mir vor dem Start das Rennen von Heubach in Erinnerung gerufen, als wir bei extremer Kälte einige Fehler machten und dies bei der Hitze heute angewandt.
Das heißt, ich hab mir in der ersten Hälfte noch eine Reserve gelassen, da die Wärme ein paar Prozent mehr Energie zieht. Zudem hat mir das Hitzepräventionskonzept, welches vom Team ausgearbeitet wurde einiges gebracht, Kühlung vor und während dem Rennen war heute sicherlich das A und O»

Nils:

«Ich bin sehr zufrieden, konnte nach den Abschlussprüfungen diese Woche mit freiem Kopf an den Start gehen und auch mein Rücken ist wieder OK.
Ich spürte zum Ende des Rennens, dass mir noch etwas die Ausdauer fehlt, aber das werden wir die nächsten Wochen hinbekommen – P.S. die Kiesgrube in Gränichen ist ein heißes Pflaster»

Björn:

«Der Start war gut für mich. Ich schaffte es, unter die ersten 10 zu kommen.
Bis zur Mitte der zweiten Runde war ich in der Spitzengruppe und entschied dann, etwas Tempo raus zu nehmen. Ich blieb bis zur 6. Runde in der Verfolgergruppe. Ich griff an und konnte noch 3 Fahrer überholen.»

„WATT FÜR DICH“

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Erfahrungen der Cape Epic auch in Europa hilfreich

Bereits mehrfach hat unsere Staff die Cape Epic betreut und zahlreiche Erfahrung im Umgang mit heißen Temperaturen gesammelt. Wir haben ein «Manual» erstellt, welches den Fahrern dabei hilft, die Körpertemperatur zu regulieren und wichtige Energie zu sparen. Angefangen von klassischen Hilfsmitteln wie Kühlwesten, Ventilatoren, Eistowels, Verzicht auf warme Mahlzeiten nach dem Rennen bis zum Tropfen Pfefferminzöl in den Trinkflachen und dem Eisbad nach dem Rennen.

 

Auch hier sind es wieder die «little big things» welche entscheidend sein können. Egal ob Hitze oder Kälte beide Faktoren können leistungslimitierend sein, müssen sie aber nicht 😉.

«Wir sind auf einem guten Weg und unsere Saison-Höhepunkte stehen mit den internationalen Wettbewerben noch bevor.  Neben den super Platzierungen bin ich vor allem sehr glücklich, dass unsere Athleten immer mehr Vertrauen gewinnen und spüren, dass wir ein gemeinsames Ziel verfolgen – eine langfristige Entwicklung » so der Headcoach Sven Meyer.

Weltcup in Leogang

Der Weltcup in Leogang ist Heimweltcup für Mario Bair und Tamara Wiedmann und auch für Luisa Daubermann war es ein besonderer Nervenkitzel nach längerer Krankheitspause.
Genau diese Luisa Daubermann überraschte nicht nur die Konkurrenz, sondern auch den Moderator. Dieser fragte sich zuerst, wer hier so stark fährt, bis er sich erinnerte, dass es die Vizeweltmeisterin der Juniorinnen aus dem Jahr 2020 ist. Am Ende überquerte Luisa Daubermann auf Platz 5 die Ziellinie und zeigte, dass mit ihr wieder zu rechnen ist.

«Trotz schlechter Startposition, hatte ich einen sehr guten Start und konnte bis in die Top fünf vorfahren. Dann konnte ich Runde für Runde mein eigenes Tempo fahren und somit diese Position halten. Ich bin überglücklich wieder zu spüren, dass ich auf dem richtigen Weg bin.» so die strahlende Luisa Daubermann.
Tamara Wiedmann kam auf Platz 15 ins Ziel und fuhr ein überlegtes Rennen. Sie riskierte zu Beginn nicht zu viel, verfolgte ihre Renntaktik und wurde am Ende mit einer Top-Platzierung belohnt.

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Mario Bair – der Lokalmatador wurde, ebenso wie Tamara Wiemann, vom heimischen Publikum lautstark angefeuert und konnte nach einem sehr beherzten Rennen auf Platz 9 gefeiert werden.

«Der Start verlief für mich solide und ich konnte endlich einmal die Startrunde in den Top 20 beenden. Das war sicherlich für mich mehr als die halbe Miete. Dann habe ich aufwärts versucht, so viele Plätze wie möglich gut zu machen, bevor es wieder schmal wurde und das Rennen aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten eher taktisch, wodurch das Feld eng zusammenrückte. Das hieß, man durfte sich keinen Fehler erlauben und musste bis zur Ziellinie durchziehen, weil man sonst gleich durchgereicht wurde. Es ist für mich erstaunlich, wie viel Energie mir die Verletzung in den letzten Wochen gezogen hat.» so der österreichische Meister.

Björn Riley zeigte wieder einmal seine konstante Leistung und sein technisches Können auf der durch Dauerregen aufgeweichten Strecke und belegte Platz 13.
Alex Miller erwischte leider einen «bad-leg-day», kämpfte sich trotzdem durch und beendete auf Platz 56 von 146 Startern den Weltcup.

„WATT für Dich“ – in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Heute:
Der Weg der ständigen Verbesserung –
Neuem eine Chance geben –
Vertrauen als Grundbasis Neuem eine Chance geben –
Vertrauen als Grundbasis

Als Development-Team ist es unsere Aufgabe, junge Athleten bestmöglich zu entwickeln. In der Theorie kennt jeder das Ding mit der Komfortzone und dass Wachstum nur außerhalb dieser stattfindet. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass genau dieses Verlassen der Komfortzone mit noch anderen Gedanken einhergeht, als nur das «Überwinden des inneren Schweinehundes»
Wer es schafft, Neuem eine Chance zu geben, hat die Möglichkeit sich besser zu entwickeln als die Mitbewerber. Dies bedeutet nicht, dass jede Veränderung auch eine Verbesserung darstellt. Die Verbesserung ist im ersten Schritt die Offenheit gegenüber dem Neuem.

«Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.» sagte bereits Albert Einstein.

Damit Veränderungen eine Erfolgschance haben, bedarf es Vertrauen und die richtige Einstellung gegenüber neuen Situationen und Veränderungen, dann können kleine Veränderungen ihr volles Verbesserungspotenzial entfalten.
Bei Unsicherheit immer Fragen – spart Zeit – Energie und führt zu mehr Erfolgserlebnissen 😉.

Marginal gain: Wenn du unsicher bist – frage mehr als letzte Woche ….

«Nach 2 Wochen Rennpause geht es nun in die «heisse Phase der Saison und die Rennen am Wochenende waren ein guter Test für die ersten nationalen und internationalen Meisterschaften.  Entsprechend steigt die Vorfreude bei den Athleten und zugleich wird aber auch die mentale Stärke auf die Probe gestellt. Genau diese mentale Stärke gilt es weiter zu entwickeln und als Erfolgsfaktor zu nutzen. Egal ob Verletzungen, ungünstige Rahmenbedingungen, neue Trainingsmethoden oder nicht beeinflussbare Faktoren – wer es schafft den Fokus und eine Anti-Fragilität zu entwickeln, wird am Ende erfolgreich sein.» so der Teamchef Bernd Reutemann.                         

Mario Bair zurück auf dem Podium – Björn Riley wieder Top 10

«Nach meinem Rippebruch und dem Trainingsblock der letzten 2 Wochen, musste ich den Motor erstmal in Schwung bringen, doch das hat gut geklappt. Ich bin zwar noch nicht ganz der Alte, aber mit Platz 3 Elite und Sieger U23 in Windhaag sehr zufrieden. Jetzt gut erholen und ich freue mich auf den Heim-Weltcup kommende Woche in Leogang» so Mario Bair. «it was so hot… und mag die Strecke, doch die Hitze machte mir sehr zu schaffen.» berichtete Björn Riley, nachdem er Platz 7 im Elitefeld und Platz 2 in der U23 Kategorie belegte.

Sascha Weber erst in den Bergen dann auf der Straße erfolgreich

Nach 2 Wochen Höhentraining startete Sascha Weber beim Ortler Bike Marathon, welcher mit 110 km und 4000 hm zu den härtesten Rennen zählt.«
«Von der Besetzung war es eins der besten Ein-Tages-Rennen. Unglaublich, wie fit die Masse an Topfahrern ist. Ich habe mich wirklich gut gefühlt, auch während des Rennens. Zum Ende hin haben mir ca. 20 km gefehlt, um ein solides Rennen zu fahren. Ich konnte mich bis Kilometer 85 immer in den Top 5 halten, aber am Ende die Lücke nicht mehr schließen.» so  Sascha Weber, welcher auf Rang 12 in diesem Top-Feld ins Ziel kam.

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Gleich am Folgetag startete Sascha beim Straßenklassiker in Merdingen.
Besonders der 18-prozentige Anstieg von der Schönbergstraße zum Bühl-Pass brachte die Pedaleure auf dem Rundkurs gehörig ins Schwitzen. Am Ende belegte Sascha Weber einen hervorragenden 2. Platz hinter dem 4 fachen Deutschen Zeitfahrmeister Christopher Hatz.

Ebenfalls auf der Langstrecke war Antonia Daubermann im Einsatz und sicherte sich mit Platz 10 beim World-Series Rennen im polnischen Jelina Gora –  die  WM-Qualifikation für die Marathondistanz.

Bei den Schweizer Meisterschaften ging trotz Prüfungsstress Nils Aebersold an den Start. Leider hatte er, wie auch die Olympia-Siegerin Jolanda Neff, Pech. Infolge von 2 Stürzen konnte er auf der schlammigen und teilweise nicht mehr fahrbaren Strecke, nicht das gewünschte Resultat erziehlt. Aber die Ziellinie wurde dennoch erreicht.
Ich bin froh, dass ich das Rennen ohne Rückenprobleme fahren konnte. P13, bessere Leistung und Form ist in Bearbeitung. 😊 Nächste Station: Lehrabschlussprüfung in Frutigen nächsten Samstag.“ so der angehende Schreiner-Geselle.

«Ein Sieg beim Rennen – ein toller Event mit unseren Sponsoren in der Area47 – doch der schönste Augenblick der Woche war das Lächeln von «Moritz», als er das erste Mal nach seinem Unfall wieder auf seinem Bike sitzen konnte. Unser Ziel ist es nicht nur gute Athleten zu entwickeln, sondern die jungen Sportler auch «fit» für das Leben zu machen. Hierzu gehört auch soziale Verantwortung zu übernehmen.» so unser Teamchef Bernd Reutemann.

Luisa zurück auf dem Podium

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Einen Ausflug auf die Langstrecke absolvierte Luisa und startete beim Marchtal-Bike-Marathon. Nach einer Krankheitspause war es für Luisa das Ziel, wieder ein Erfolgserlebnis auf der Strecke zu haben und die guten Gefühle vom Podium mit in den nächsten Trainingsblock zu nehmen. Und dies gelang mit dem obersten Platz auf dem Podest mehr als gut.

Luisa überquerte nach 54 km in 1:54 h die Ziellinie und lies nicht nur die gestarteten Damen hinter sich, sondern auch viele Männer.
Glückwunsch Luisa und Welcome back on Podium.

DANKE-Tag im Ötztal

Ohne die Unterstützung durch unsere Partner und Sponsoren, wäre dies Alles nicht möglich. Es ist für uns nicht selbstverständlich, dass Menschen Geld und Zeit zur Verfügung stellen, damit wir als Team und unsere Fahrer ihren «Traum» leben können. Wir wollen für unsere Partner positiv spürbar sein und hierzu gehört auch unser DANKE-Tag, welcher vergangene Woche bei unserem Partner AREA47 im Ötztal bei strahlendem Sonnenschein stattfand.

Unsere Gäste erwarteten keine langen Reden oder ein vollgestopftes Programm – sondern ein Tag mit Zeit für Gespräche, eine gemeinsame Ausfahrt und «Grill and Chill». Das Motto war: «Zeit zum Genießen, Handys abschalten und die Rechner in der Tasche lassen». Ein Tag für die Regeneration, welcher im Sport ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und im Business oftmals vergessen wird.
P.S. Und zur großen Freude von Leo gewann Eintracht Frankfurt an diesem Abend die Europaleague😉.

Ein großes DANKE an Chris Schnoeller und das gesamte Team der AREA47 im Ötztal.

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Soziales Engagement – ein wichtiger Teil unserer Teamkultur

«Nichts ist selbstverständlich» ein Spruch, der oft bei uns zu hören ist ebenso wie «Dankbarkeit» für das, was wir haben – allem voran Gesundheit. Als Team unterstützen wir den ambulanten Kinder-Hospizdienst «Amalie» an unserem Teamstandort Friedrichshafen. Neben finanzieller Unterstützung engagieren sich auch Teammitglieder als Paten. Wir begleiten Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten oder nach Schicksalsschlägen, wie Verlust von Elternteilen oder Geschwistern.

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Letzte Woche gelang es uns, einem kleinen, zuvor schwer verletzten Jungen, einen Wunsch zu erfüllen: Zurück aufs Fahrrad, um Mobilität zurück zu erlangen und wieder mit Freunden spielen zu können.

Vergangenen Freitag war es soweit und wir schafften es, dass Moritz trotz seiner Einschränkungen die erste Radtour mit uns zur Eisdiele machen konnte. Dieses Lächeln und der Stolz im Gesicht des Jungen ist mehr wert, als jedes Podium.
Das gibt Energie für eine ganze Saison. DANKE «Amalie», dass Du uns solche Momente ermöglichst.

Mehr Infos zum ambulanten Kinderhospizdienst unter:
https://www.kinderhospizdienst-amalie.org/start_khdr

«Unser Capitano Sascha hat beim Jurabike wieder einmal seine Klasse unter Beweis gestellt und zu Recht den Platz auf dem Podium erkämpft. Beim Weltcup in Nove Mesto konnten nicht alle Fahrer die gewünschten Ergebnisse erzielen und entsprechend war die Enttäuschung in den Gesichtern zu erkennen. Doch zu sehen, wie alle Athleten und die Crew gemeinsam an den «little big things arbeiten zeigt mir, dass das gesamte Team den Entwicklungsauftrag lebt und mit hoher Lernbereitschaft agiert.» so unser Teamchef Bernd Reutemann.

Sascha Weber auf dem Podium beim Jura-Bike

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«Ich bin sehr zufrieden mit dem Podium. Es war ein hartes Rennen mit extrem steilen Anstiegen und «Killer-Tragepassagen» – 3000 hm auf 70 km, da weißt Du am Abend, was Du getan hast. Wir waren lange Zeit ein Spitzentrio mit dem späteren Sieger Martin Fanger und Urs Huber. Im letzten Downhill konnten die Beiden eine kleine Lücke auftun, welche ich leider im Zielsprint nicht mehr schließen konnte.» berichtet Sascha Weber mit zufriedener Mine im Ziel.

Viel Schweiß und auch Tränen in Nove Mesto

Mit viel Vorfreude und auch entsprechender Erwartungshaltung reisten die Young-Guns nach Nove Mesto. Die Sonne lachte am Renntag – die Strecke war trocken und die Downhillpassagen warteten auf unsere Athleten. Bei den U23 Männern war es wiederum Björn, welcher mit Platz 20 im Weltcup seine gute Form bestätigen konnte. «Ich mag den Kurs und die Downhills machen richtige Spaß. Leider hatte ich in Runde 2 und 3 einen kleinen Durchhänger, aber ich bin zufrieden und freue mich jetzt nach 5 Rennwochenenden auf etwas Ruhe.» so Björn.
Auf die kleine Rennpause freuen sich auch Nils und Mario.

«Platz 26 beim WC in Nove Mesto klingt erst mal nicht so gut. Ich hatte Pech am Start, war zweimal in Sturz verwickelt. Wo ich beinahe aus den Top 50 rausgeflogen bin, hat es mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen.

Die gebrochene Rippe von Heubach bremste mich leider aus – ich hatte eine super Vorbereitung und freute mich auf die Weltcups – doch musste ich feststellen, dass solch eine Verletzung einfach viele Körner kostet.» resümiert Mario das Weltcup-Wochenende.

Tamara erreichte auf Platz 24 das Ziel und Luisa musste das Rennen leider vorzeitig abbrechen.

The little big things – What does it take to win

Der Weg der ständigen Verbesserung ist Teil unserer Teamkultur – hierzu gehört auch die Selbstreflexion, welche wir als Ritual verankert haben. Nach jedem Rennen beschäftigt sich jedes Teammitglied nochmals intensiv mit dem Rennwochenende, verinnerlicht positive Momente, wird sich seiner Stärken bewusst und definiert Potentiale, welche dann Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte sind. Als Team verfolgen wir den Weg der kleinen aber stetigen Schritte der Verbesserung. Besonders in der Entwicklung ist es uns wichtig, dass nicht die kurzfristigen Ergebnisse zählen, sondern der Wille zur ständigen Verbesserung. Dieser Weg ist eines der wichtigen «Principles» unseres Teams.
P.S. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres haben wir 78 «little big things» gefunden, welche uns helfen noch besser zu werden. Vom besseren «Kältemanagement» über optimierte warm-up Programme bis zu den Titanschrauben…. 1% besser jeden Tag

Erkenntnis der Woche


«Auch wenn es mal nicht so läuft – nicht Alles in Frage stellen, was Dich bereits so weit gebracht hat – sondern nach Vorne schauen und den Weg der kleinen Schritte weiter gehen!»

«Viel Willensleistung war dieses Wochenende zu erkennen und wiederum eine tolle Teamperformance auf und neben der Rennstrecke. Wenn Du mit 3 lädierten Sportler beim Weltcup antrittst, dann ist es nicht normal, dass sich diese Fahrer in den TOP 20 platzieren. Vor allem auch das füreinander einsetzen war für mich beeindruckend» so der Teamchef Bernd Reutemann.

Gelungener Weltcup-Auftakt in Albstadt

Beim Heimweltcup in Albstadt herrschte super Stimmung in und um das «Bullentäle». Das Wochenende begann jedoch mit einem Schreckmoment, als Björn Riley im Training stürzte und zur weiteren Untersuchung in die Klinik musste. Er hatte großes Glück und kam mit einer Schnittwunde am Knie und einem stark gestauchten Handgelenk davon.

Genau dieser Björn Riley war es, welcher am Samstag nach einem tollen Rennen auf Platz 11 die Ziellinie überquerte und überglücklich war. 

Alex Miller startete stark, musste jedoch dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und landete am Ende auf Platz 26direkt hinter seinem Teamkollegen Mario Bair, welcher nach seinem Sturz in Heubach noch nicht mit gewohnter Kraft in das Renngeschehen eingreifen konnte. Nils Aebersold, welcher gerade mitten in den Abschlussprüfungen seiner Schreinerlehre steckt, komplettierte das gute Teamergebnis mit Platz 32 im internationalen Feld von 160 gestarteten Fahrern.

Im Rennen der U23 Damen fuhr Tamara Wiedmann ein fantastisches Rennen und beendete auf Platz 8 und mit persönlicher Bestleistung den Weltcup in Albstadt.

«Ich habe zu Beginn die Kraft sinnvoll eingesetzt und im Downhill meine Stärken optimal genutzt» so die überglückliche Tamara Wiedmann.

Mit Trainingsrückstand durch eine längere Krankheit war das Ziel für Luisa Daubermann, das Rennen durchzufahren und «Rennhärte» zu bekommen. Mit Platz 12 konnte dieses Ziel mehr als erreicht werden und zeigte, dass mit unseren beiden U23 Fahrerinnen dieses Jahr im Weltcup noch einiges möglich ist

Podium beim Angerberg Eldorado Bike

Nach dem Sieg beim Heubach Marathon gelang Antonia Daubermann wieder ein Podiumsplatz.  Auf Platz 2 beendet «Toni» die Mitteldistanz beim Traditionsrennen in Österreich.

Erster Platz bei der Kaffeeversorgung

Vielen Dank an unseren Partner Segafredo für die Begleitung beim Weltcup. Die Kaffee-Ape war ein beliebter Treffpunkt für Gespräche und Genuss. Ein besonderes Dankeschön an die Baristas, welche von Freitag bis Sonntag unsere Gäste bewirteten.

TREK Händler zu Besuch beim Team

Als Team wollen wir auch gute Partner für die TREK-Händler sein und haben uns sehr über den Besuch beim Weltcup in Albstadt gefreut. Neben intensiven Gesprächen gab es auch Einblicke hinter die Kulissen und natürlich einen leckeren Kaffee.

Ritual – Dinner Speach

Rituale geben Sicherheit und sind wichtige Grundpfeiler für die Kultur in unserem Team. Wir pflegen diese und wollen in unserem Weekly diese auch vorstellen.
Dinner-Speech 2.0 – am Abend nach dem Rennen trifft sich das gesamte Team zum gemeinsamen Abendessen. Dabei wird das Rennwochenende reflektiert und einer aus dem Team hält die «Dinner-Speech». Früher war es immer der Teamchef und es war weniger abwechslungsreich als heute 😉. 

Teamspirit ist einer der Faktoren für Top-Leistungen und die vergangenen Tage zeigten was möglich ist, wenn sich gute Stimmung und Leistungsfähigkeit ergänzen.
«Am Ende war es ein durchweg erfolgreiches Wochenende mit vielen positiven Momenten und einer geschlossenen Teamleistung. Egal ob auf der Strecke oder daneben: die gegenseitige Unterstützung, das Anfeuern der Teampartner, das Miteinander beim Abbau oder das gemeinsame Abschlussessen. Diese Woche zeigte sich einmal mehr, dass «Have Fun & Feel good» wichtige Faktoren für Leistung, Motivation und Regeneration sind» O-Ton Bernd Reutemann, der Teamchef (etwas geschafft aber glücklich 😊)

Sieg beim HC Rennen in Haiming

Beim Heimrennen unserer Ötztaler Sportler war die Anspannung für die Athleten natürlich besonders hoch und das «knistern» zu hören. Entsprechend groß war der Jubel am Ende.
«Habe mich beim Start aufgrund meiner Verletzung aus der vergangenen Woche defensiv verhalten und mir die Startrunde von Position 8 angeschaut. Dann auf 3 vorgefahren, hatte aus dem vergangenen Wochenende gelernt und folgte der Führungsgruppe vorerst für 2 Runden. Da ich jedoch merkte, dass ich abwärts nicht volles Risiko gehen kann und mich nicht absetzen konnte, zog ich das Tempo an. In der letzten Runde forcierte ich nochmals das Tempo, damit der letzte Verfolger aus dem Windschatten fällt – bin die letzten Runden am Limit gefahren» so der strahlende Sieger Mario Bair.

Das tolle Teamergebnis komplettierte Alex Miller in seinem ersten Rennen in Europa mit Platz 8 – Nils Aebersold folgte auf Platz 10.

Bei den Frauen war Tamara Wiedmann bei ihrem Heimrennen am Start und überzeugte mit einer kämpferischen Leistung bei diesem «Marathon-Cross-Country-Rennen». Mit insgesamt 6 Runden (Rennzeit 1:46h) auf der vom Regen aufgeweichten Strecke kam «Tami» auf Platz 9 ins Ziel und konnte nicht nur wertvolle Punkte für die Weltrangliste ergattern, sondern untermauerte auch ihre ansteigende Form.

Top Platzierungen in RIVA

Beim Bikefestival in Riva traf sich die Weltspitze der Langstreckenfahrer. Sascha Weber, der letztjährige Sieger, zählte neben dem amtierenden Weltmeister Andreas Seewald zu den Favoriten um den Sieg. Am Ende hatte der Weltmeister die Nase vorn und überquerte als erster die Ziellinie in Riva. Sascha fuhr ein beherztes Rennen und leistete viel Führungsarbeit, welche dazu führte, dass am Ende die notwendigen Körner für das Podium fehlten. Mit Platz 6 zeigte er, dass er zurecht zur Weltspitze auf der Langdistanz zählt.

Antonia Daubermann erwischte nach dem Sieg in der vergangenen Woche nicht ihren besten Tag und wusste trotzdem ihre Kämpferqualitäten einzusetzen und konnte dieses sehr anspruchsvolle Rennen mit 83 km und 3.500 hm auf Rang 8 beenden. Respekt für diese Willensleistung!

Hilfe für die Kinder in der Ukraine

Gemeinsam mit unseren Partnern TREK – VAUDE – Schwalbe – DTSwiss – Winforce und Antidot wurde auch beim Bike-Festival in Riva fleißig für die Kinder in der Ukraine gesammelt. Ein großes DANKE geht an die Messe-Crew von VAUDE für den Einsatz – Das Goodie-Bag erfreute sich großer Beliebtheit und die Spendenkasse füllte sich.

Gastfahrerin von TREK Factory Racing

In unserer TREK-Familie ist es bereits zur Tradition geworden, dass junge Athleten aus den unterschiedlichsten Ländern bei uns «einkehren». An diesem Wochenende war Hattie Harnden aus UK mit uns auf Tour und erhielt Einblicke in unser Team.

«Es war ein super Erlebnis und ich wurde toll aufgenommen – nicht nur die klasse Stimmung hat mich beeindruckt, sondern auch die Kommunikation untereinander und die Teamperformance» so die britische Meisterin, welche nicht nur Cross-Country, sondern auch im Enduro- und Cyclocross erfolgreich ist.

Gastfreundschaft im Ötztal

Herzlichen Dank an das Team vom Vivea Hotel in Umhausen und an die Crew von der AREA47 für die gelebte Gastfreundschaft – ihr seid Teil des Erfolges, denn nur gut ausgeruhte Athleten und «satte» Mechaniker können Höchstleistungen erbringen 😊.

Continental-Champion – Marathon-Sieger beim Marathon in Heubach – Schlammschlacht beim XCO und gemeinsam helfen –
dies sind die Schlagzeilen vom Wochenende.
Die vergangene Woche war ein Wechselbad der Gefühle und es zeigte einmal mehr, dass nichts selbstverständlich und erst bei Überschreiten der Ziellinie ein Rennen zu Ende ist.

Afrika-Kontinental-Champion

Alex Miller (Olympiateilnehmer von Tokio) überraschte beim Afrika-Cup die Konkurrenz und ist neuer Kontinental Champion 2022 Cross-Country in der Eliteklasse.

Das erste Mal seit 2019 konnten die «African Mountain Bike Championships» wieder stattfinden. 250 Athleten aus allen Ländern des afrikanischen Kontinents trafen sich in Windhoek (Namibia) und kämpften um den begehrten Titel. Vor allem die starken Südafrikanischen Mountainbiker zählten wieder einmal zu den Favoriten, doch Alex Miller fuhr am Ende als erster über die Ziellinie.

«Vor dem Rennen habe ich mich wirklich gut gefühlt, also beschloss ich, das Eliterennen zu wagen. Ich konnte von Anfang an ein hohes Tempo vorlegen. In den ersten paar Runden war der viermalig Africa-Champ Philip Buys an meinem Hinterrad. Ich habe ihn noch nie geschlagen und war mir daher nicht sicher, ob ich ihn abhängen kann. Doch nach etwa der Hälfte der Strecke musste er abreissen lassen und ich konnte meinen Vorsprung auf über eine Minute ausbauen.

Es ist toll, zum ersten Mal den Elite-Titel zu gewinnen und ich freue mich darauf, bald wieder für das TREK-VAUDE Team zu fahren» berichtet der neugebackene Champion Alex Miller.

Unterstützung für die Kinder in der Ukraine

Als Team wollen wir unseren Beitrag zur Unterstützung von notleidenden Kindern in der Ukraine leisten und haben gemeinsam mit unseren Partnern eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Gestartet wurde die Aktion am Wochenende in Heubach und trotz der widrigen Bedingungen war es ein Erfolg.

Mit Unterstützung unserer Partner TREK – VAUDE – Schwalbe – DTSwiss – Winforce und Antidot haben wir ein Goodie-Bag zusammengestellt, welches gegen eine freiwillige Spende bei uns am Stand abholt werden konnte.

Sieg beim Marathon in Heubach

Antonia Daubermann zeigte ein starkes Rennen über die 60 km Langstrecke in Heubach und bewies damit, dass sie zu den besten Marathonfahrerinnen gehört.

«Nach dem Startberg wurde es zäh und ich habe den Anschluss im Flachen aufgrund von heftigen Krämpfen verloren, ab der zweiten Hälfte ging es mir körperlich etwas besser, konnte dann die Löcher wieder zufahren und zur Spitzengruppe aufschließen. 5 km vor Ziel habe ich dann attackiert. Und noch mit einer Minute Vorsprung gewonnen», berichtet die glückliche Siegerin Antonia Daubermann.

Pech hingegen hatte Sascha Weber bei den Männern, welcher in Führung liegend durch einen technischen Defekt das Rennen leider frühzeitig beenden musste.

Regen und Kälte beim XCO

Mario Bair ging mit Startnummer 1 ins Rennen und bewies auch sehr schnell, dass er zurecht zu den Favoriten in diesem gut besetzten Feld der U23 Fahrer zählt. Auf der durch Dauerregen technisch anspruchsvollen Strecke, lag er nach 3 von 5 Runden mit rund 40 Sekunden in Führung. Es sah alles danach aus, als ob ein Sieg beim «bike-the-Rock» in Heubach in greifbarer Nähe ist, doch kam die «Kälte-Keule»…..

«Ich hatte kein Gefühl mehr in den Armen und Fingern und konnte auch nicht mehr den Blick fokussieren, was dazu führte, dass ich viel Zeit verlor und auch stürzte. Es ging einfach nichts mehr» O-Ton Mario Bair.

Besser zurecht mit den Alb-Bedingungen kam Nils Aebersold. Er fuhr ein solides Rennen und findet sich als «Youngster» immer besser im Feld der U23-Fahrer zurecht. Am Ende kam er auf Platz 8 ins Ziel und zeigte sich hoch zufrieden mit der Platzierung. Mario Bair beendete auf Platz 10 das Rennen.
Das notwendige Rennglück war in Heubach auch nicht an der Seite von Luisa Daubermann, welche nach einem Sturz das Rennen auf guter Position liegend frühzeitig beenden musste.

«Nach Welt- und Europameister haben wir nun auch den Titel des «Africa-Continental-Champions» mit unserem Team erreicht und darauf sind wir natürlich stolz. Auch der Sieg von Antonia Daubermann freut mich für sie sehr und gibt ihr wieder Selbstvertrauen nach einem durch Verletzung geprägtem Jahr 2021. Aber nicht nur die sportlichen Fortschritte sind für mich wichtig, sondern zum einen auch die soziale Verantwortung, welche unsere Fahrer z.B. durch die Spendenaktion zeigen und zum anderen, die neuen Erkenntnisse, welche sie Woche für Woche erlangen» so der Teamchef.

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