Wieder einmal hat das Team vom Bodensee international für Aufsehen gesorgt. Bei den U23 Damen stand Luisa Daubermann mit dem 2. Platz erstmals bei einem Weltcup auf dem Podium. Auf Platz 5 folgte Tamara Wiedmann mit persönlicher Bestleistung und komplettierte das Top-Ergebnis beim ersten Rennen des Tages.

Die Top-Athleten der aktuellen Weltrangliste waren nach Snowshoe gereist und bei den U23 Männern war der amtierende Weltmeister Martin Vidaurre aus Chile der große Favorit. Bereits beim Start machte der frisch gebackene US-Meister Björn Riley, welcher seit diesem Jahr in den Farben von TREK | VAUDE fährt, auf sich aufmerksam. Er platzierte sich in der Spitzengruppe und mit dem 2. Platz war es auch für ihn eine Podium-PrämiereMario Bair kam als 9. ins Ziel und Nils Aebersold folge auf der 11. Position.

«Was für eine Woche! Es ist natürlich ein riesiger Aufwand zu einem Weltcup in die USA zu reisen, aber es war jede Minute wert! Wieder konnten wir zeigen, dass die Erfolge vom vergangenen Jahr keine Eintagsfliege waren. Wir haben Top-Talente im Team und im kommenden Jahr werden wir uns noch internationaler aufstellen. Es macht mir riesig Spaß mit den jungen Sportlern zu arbeiten», so der Teamchef Bernd Reutemann.

Antonia Daubermann war auf der Langstrecke unterwegs und landete beim M3 im Montafon mit Platz 3 ebenfalls auf dem Podium.

Platzierungen im Überblick:

Weltcup Cross-Country / Snowshoe USA

U23 weiblich
2. Platz Luisa Daubermann
5. Platz Tamara Wiedmann
U23 männlich
2. Platz Björn Riley
9. Platz Mario Bair
11. Platz Nils Aebersold

Stimmen unserer Fahrer:

Luisa Daubermann:

«Es war ein sehr gutes Rennen. Ich hatte einen guten Start und versuchte das Tempo hoch zu halten. Ab der 3. Runde war es ein harter Zweikampf um den Sieg zwischen Noelle Bürli aus der Schweiz und mir. In der vorletzten Abfahrt habe ich leider einen kleinen Fehler gemacht. Dadurch entstand eine Lücke, welche ich nicht mehr schießen konnte. Ich bin Happy mit dem 2. Platz und meinem ersten Weltcup-Podium.»

Tamara Wiedmann:

«Ich habe es riskiert, bin als erste weggefahren und war dann in der Führungsgruppe! Ich konnte auf dem 3. Platz für drei Runden fahren, was ein mega Gefühl war! Leider stürzte ich dann und verlor meinen Rhythmus, dadurch fiel ich zwei Plätze zurück. Trotzdem ist das mein bestes Weltcupergebnis, worauf ich mega stolz sein kann!»

Nils Aebersold:

Nach verhaltenem Start fand ich gut ins Rennen und die Strecke machte richtig Spaß. Mit Platz 11 beim Weltcup bin ich sehr zufrieden. Meine Form hat sich nicht nur gut entwickelt, sondern seit ich meine Lehre erfolgreich beendet habe, kann ich auch fokussierter trainieren. Die Woche mit dem Team war der Knaller! Wir hatten eine super Zeit, konnten uns optimal vorbereiten und das Team ist wie eine Familie weg von zuhause.»

Björn Riley:

«Das Rennen war sehr taktisch geprägt und es wurde immer wieder attackiert. Ich wollte mich natürlich bei meinem Heimweltcup und als National-Champ gut präsentieren. Ich merkte, dass an diesem Tag alles möglich war. In der letzten Runde konnte ich dann einem der vielen Antritte des Weltmeisters nicht mehr parieren und musste mich im Zielsprint geschlagen geben. Aber mein Ziel habe ich erreicht: Podium beim Heimweltcup. ‚It was a hard, fun and exciting race!‘»

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Eine gemeinsame Woche bietet eine gute Möglichkeit das Team zu stärken. Hier bedarf es nicht immer das Thema «Teambuilding» als Event zu sehen, sondern durch das tägliche Handeln eine Teamkultur nachhaltig zu leben. Für uns war es eine super Woche voller Erkenntnisse. Neben dem Miteinander war auch das Füreinander ein wichtiges Thema. ‚Was kann ich tun, damit der Andere bzw. das gesamte Team erfolgreich sein kann?‘

Ein Teil unseres Entwicklungsweges ist es auch, sich immer wieder Fragen zu stellen und zu reflektieren. ‚Was habe ich diese Woche für die gute Stimmung im Team getan?‘ ‚Wo habe ich proaktiv die Teamkultur gefördert‘ ‚Was war ein wichtiger Beitrag von mir zur Feedbackkultur?‘ …

Neugierig, was wir zum Thema Teamkultur noch alles tun? Für mehr Informationen gerne eine kurze Nachricht an:

wattfürdich@trek-vaude.com

17, Wiedmann, Tamara, Trek - Vaude, UCI Racing Team Haiming, AUT
22, Daubermann, Luisa, Trek - Vaude, VC Lechhausen, GER

Ein umtriebiges und erfolgreiches Wochenende liegt hinter unserem Team – auf 3 Kontinenten waren unsere Athleten im Einsatz und kämpften um die nationalen Titel in ihren Heimatländern.

Björn gelang der Überraschungserfolg, er gewann die US-Nationals im olympischen Cross-CountryAlex verteidigte das MeistertrikotTamara und Mario wurden Vizemeister in Österreich und Luisa gewann beim Marathon in Obergessertshausen.

5 Rennen – 3 Siege und 2 x Vizemeister – dies war sportlich das erfolgreichste Wochenende in der bisherigen Saison und zeigt, welches Potential in den Athleten steckt.

«Ich freue mich riesig für die Athleten und bin mächtig stolz auf unsere jungen Talente – ein solches Wochenende ist einfach genial. Egal ob Mechaniker, Physio oder Headcoach, alle sind happy und zusätzlich motiviert für die restliche Saison.» so unser Teamchef Bernd Reutemann



Platzierungen im Überblick:

Rennergebnisse der Nationalen Meisterschaften im Olympischen Cross-Country:

Alex Namibischer Meister Eliteklasse

Björn US Meister U23 und Vizemeister Shorttrack 

Mario Vizemeister Österreich U23 m 

Tamara Vizemeisterin Österreich U23 w

Stimmen unserer Fahrer:

Alex:

«Ich bin super happy, dass ich das Trikot verteidigen konnte. Es war ein hartes Stück Arbeit und morgen geht es bereits weiter von Namibia zu den Commonwealth-Games in Birmingham.»

Mario:

«Das Rennen ist für mich leider nicht nach Wunsch verlaufen. Ich fühlte mich von Beginn an nicht wohl und konnte mich nicht erholen. Es war nicht sehr schön das Rennen fertig zu fahren. Hab mich aber trotzdem durchgekämpft und es reichte am Ende für Silber.»

Tamara:

«Ich habe zu Beginn einen technischen Fehler gemacht und bin auf Platz 3 aus der ersten Runde gekommen. Ich konnte dann aber mein Tempo fahren, fuhr auf den zweiten Platz und habe mir diesen dann gesichert. Für mich ist das ein großer Erfolg – im letzten Jahr hatte ich das Podest noch verpasst.»

Björn:

«Als ich im Februar zum Team kam, hätte ich nicht gedacht, dass ich diesen Erfolg erreichen kann. Ich habe in den letzten Monaten viel gelernt und konnte mich speziell im Ausdauerbereich durch das neue Trainingskonzept verbessern. ‘A big thank you to my Coaches!’ Es fühlt sich toll an das Champion-Jersey zur tragen.»

„WATT FÜR DICH“

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Nach den nationalen Meisterschaften befindet sich unser Team bereits auf dem Weg zum nächsten Weltcup in Snowshoe USA. Auch für das Thema Jetlag und dessen Auswirkungen hat Headcoach Sven Meyer die Athleten im Vorfeld gebrieft und sehr hilfreiche Informationen zusammengestellt. Bereits noch in der Heimat begann der Prozess der Zeitangleichung und so wurden die Schlafenszeiten bereits um 1-2 Stunden angepasst. Pro Stunde Zeitunterschied benötigt der Körper rund einen Tag für die Adaption. Entsprechend wurden auch die Reisedaten gewählt.

Denn direkt nach dem Weltcup geht es zurück, um ausreichend Zeit für die Vorbereitung auf die WM in Les Gets zu haben. Regeneration zwischen den Rennen und ausreichend Zeit für das Training – das ist ein Teil unseres Development-Konzeptes.

Wer mehr Informationen dazu möchte, wie der Jetlag am besten zu meistern ist – gerne kurze Info an wattfürdich@trek-vaude.com

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Mit mörderischem Tempo raste die Weltspitze beim Dolomiti Hero durch die Berge. 123 km und mehr als 4000 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Am Ende belegte nach dem 3-fach Podium in der vergangenen Woche, Sascha Weber den 15. Platz und Antonia Daubermann kämpfte sich trotz Bauchkrämpfen auf den 10. Platz.

Weltcup Lenzerheide

Das Weltcupwochenende startete mit einer nicht sehr erfreulichen Nachricht. Luisa Daubermann, welche sich in Leogang auf Platz 5 wieder zurück an der Weltspitze meldete, konnte nicht starten. Grund war eine Verletzung, welche sie sich bei der Europameisterschaft zugezogen hat.
«Gute Besserung Luisa»

Ein beherztes Rennen zeigte am frühen Sonntagmorgen Tamara Wiedmann und verfehlte mit Platz 11 die angestrebten Top 10 nur um wenige Sekunden. Sie musste ihrer Kollegin Madigan Munro von TREK Factory Racing den Vortritt lassen.

Bei den U23 Männern war das Team mit 4 Fahrern vertreten und das Ziel war es, 2 Fahrer in die Top 15 zu bringen. Leider vereitelten 2 «Flats» dieses Ziel, dies minderte jedoch nicht die Top-Leistung. Björn Riley musste auf Platz 12 liegend in die Box und verlor 2 Runden vor Schluss einige Plätze. Mario Bair fiel in Runde 1 auf Platz 65 zurück und kämpfte sich vor. Nils Aebersold und Alex Miller wurden von technischen Defekten auf der anspruchsvollen Strecke verschont. Am Ende erreichten unsere Fahrer mit gemischten Gefühlen das Ziel. Alle haben aber gelernt, zwischen Ergebnis und Leistung zu differenzieren und somit die positiven Aspekte des Rennens zu erkennen.

Platzierungen im Überblick:

Tamara Wiedmann 11. Platz

Björn Riley 16. Platz

Mario Bair 27. Platz

Alex Miller 28. Platz

Nils Aebersold 39. Platz

Stimmen unserer Fahrer:

Sascha:

«Also von Anfang an war ich nicht im Rhythmus, hatte am ersten Berg zu kämpfen und mein Puls ging nicht wie gewohnt hoch. Ich wusste das Rennen wird lang. Im zweiten langen Anstieg konnte ich einen hohen Rhythmus fahren, wir reden hier von 380 Watt (6 Watt pro kg) auf 20-30 Minuten.

Nach dem Anstieg war ich mit Alban Lakata und Jaurslav Kulhavy zusammen am Aufholen, hatten zur Spitze allerdings enorm verloren. So sind wir dann im Tal nicht das notwendige Tempo gefahren und haben Zeit verloren. In der letzten Stunde bei Rennstunde 4, was für mich untypisch ist, zog ich am dritten langen Anstieg einfach mal los und es lief. Ich sammelte Fahrer für Fahrer ein und bin im Finale sogar noch an Tiago Fereira vorbeigezogen und erreiche das Ziel auf Platz 15.»

Mario:

«Am Start leider, wie Björn sehr viele Plätze verloren, fühlte mich in der ersten Runde aber sehr gut und fand schnell ins Rennen. Leider habe ich mir dann einen Hinterraddefekt eingefahren und verlor aufgrund des Stopps in der Feedzone einige Plätze und fand mich auf Platz 65 wieder.
Ich fühlte mich jedoch sehr gut und konnte mich kontinuierlich nach vorne arbeiten und wurde von niemanden überholt. Leider hat der Defekt ein Top Ergebnis heute verhindert»

Tamara:

«Den Start taktisch langsamer angegangen dann perfekt ins Rennen gefunden! Meinen pace gefahren Runde für Runde in den Top 10. In der letzten Runde hab ich dann den 10ten noch knapp verloren, weil ich nicht die ganze Runde mehr Vollgas geben konnte! Bin aber happy mit der Leistung!»

Björn:

«Start was pretty bad rider in front had a poor start which caused me to fall back. Slowly made my way up. Got a flat third lap then pushed after that and was able to make up a few spots. In general felt really good.»

Antonia:

«Bin ein solides Rennen gefahren und den Umständen entsprechend nach der Trainingswoche zufrieden damit. Zwischendrin hatte ich mal mit Bauchkrämpfen zu kämpfen, habe mich aber durchgekämpft.»

„WATT FÜR DICH“

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Positive Resonanz zum ersten öffentlichen Teammeeting:

Das erste öffentliche Teammeeting traf auf großes Interesse und viele Fans nutzten die Chance am Online-Teammeeting teilzunehmen. Neben der Reflexion des Rennwochenendes, mit Besprechung des vorhandenen Verbesserungspotenzials, stand ein kurzer Impuls von Headcoach Sven Meyer ebenso auf dem Programm, wie die aktuelle Reiseplanung für den Weltcup in den USA. Am Ende berichtete Sascha Weber noch von seinen Erlebnissen am Wochenende und die «Qualen» des Rennens in den Dolomiten.
Aufgrund der sehr positiven Resonanz werden wir dies sicherlich gerne wiederholen.

 

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Eine grandiose Leistung beim Engadin Bike-Giro! Die Aufholjagd unserer Luisa bei der EM und der Unterschied zwischen der Bewertung von Ergebnis und Leistung waren sicherlich die Erkenntnisse der vergangenen Rennwoche.
Wir haben nicht nur einen der besten Langstreckenfahrer der Welt in unserem Team, sondern auch tolle junge Talente, welche mit viel Entbehrung, Disziplin und Ausdauer ihre Ziele verfolgen. Nicht immer zeigen sich die Top-Leistungen in den Ergebnissen. Umso wichtiger ist es, die jungen Sportler zu befähigen, zwischen eigener Leistung und Ergebnis zu differenzieren.  Jeder Einzelne hat auch dieses Wochenende wieder alles gegeben, ist an seine Leistungsgrenze gegangen und hat sich total verausgabt. Am Ende sind es teilweise nur Sekunden, welche eine Top-Platzierung verhindern, jedoch die Top-Leistung nicht abwerten sollten.

2. Platz beim Engadin Bike-Giro | 3 x Podium

Beim 3-tägigen Etappenrennen der Mountainbiker, dem «Engadin-Bike-Giro» rund um Sankt Moritz, zeigte Sascha wieder einmal seine Klasse und konnte sich in jeder Etappe auf dem Podium platzieren. Trotz eines «Platten» am ersten Tag schaffte es Sascha am Ende den 2. Platz, hinter dem amtierenden Weltmeister Andreas Seewald, zu erreichen.

EM in Portugal U23 Cross-Country

Luisa, Tamara und Mario starteten auf der heißen und technischen Strecke im portugiesischen Anadia für ihre Nationalmannschaften. Im Deutschen Trikot war es Luisa, welche nach beeindruckender Aufholjagd am Ende auf Rang 7 ins Ziel kam und somit beste deutsche Athletin war. Auch ein Sturz konnte Luisa nicht bremsen. Tamara erwischte einen tollen Start, konnte am Ende das hohe Tempo jedoch nicht ganz halten und überquerte als 19. die Ziellinie und gehört damit in Europa zu den Top 20.
Bei den Jungs war es wie erwartet ein sehr knappes Rennen. Entsprechend der Strecke bildeten sich gleich in der ersten Runde zwei jeweils 10 Fahrer starke Gruppen.

Leider musste sich Mario noch der Startrunde in der 2. Gruppe einordnen und es war nur sehr schwer zu überholen. Am Ende war es Platz 17mit nur 20 Sekunden Abstand in die Top 10.

Auszeichnung für Nils – Top Leistung bei der Gesellenprüfung

Die Duale Karriere ist ein wichtiger Bestandteil des «Development-Ansatzes» unseres Teams. Nils absolvierte neben dem Spitzensport eine Ausbildung zum Schreiner und konnte diese in der vergangenen Woche mit einer besonderen Auszeichnung abschließen. Glückwunsch Nils und ein gutes Beispiel für Erfolg in Beruf und Sport.

Stimmen unserer Fahrer:

Sascha:

«Das war eines meiner besten Rennen und ich fühle mich sehr gut in Form. Schade mit dem technischen Defekt am ersten Tag, aber ich habe nie aufgegeben und wurde am Ende belohnt.

Auf der letzten Etappe hatte ich noch 1:30 Rückstand im Gesamtklassement auf den 2. Platz – ich bin happy mit der Platzierung und dass nur der Weltmeister schneller war» so Sascha im Ziel in Sankt Moritz.

Mario:

«Guter Start, wurde dann aber leider in der extrem schnellen Startrunde auf Platz 22 durchgereicht. Aufgrund der schnellen Strecke bildeten sich gleich zu Beginn zwei große Gruppen und ich war leider in der hinteren. Ich verbrachte mehr als die Hälfte des Rennens damit, in die vordere 10 Mann große Gruppe vor zu fahren, befand mich dann auf Rang 18 und kämpfte um die Top 8. Aufgrund der sehr kurzen Anstiege und wenigen Überholmöglichkeiten gelang es mir leider nicht, mich in der Gruppe weiter nach vorne zu arbeiten.
Das Ergebnis ist nicht was ich mir erwartet habe, aber mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Wer mich kennt weiß, dass es nicht meine Lieblingsstrecke war….»

Tamara:

«Start war okay, erste Runde war richtig gut, da konnte ich mich vorarbeiten und hab richtig Gas gegeben.
Ab Runde 2 ging es dann nur noch rückwärts… Ich bin einfach nicht in meinen Flow gekommen und ich konnte die Leistung der letzten Wochen nicht abrufen. Jetzt freue ich mich auf den Weltcup in Lenzerheide»

Luisa: :

«Es war ein herausfordernder Start ins Rennen. Ich hatte keine gute Startposition und einen Sturz in der ersten Runde. Dadurch war ich häufig im Stau und ging nur als 23. in die zweite Runde.
In den folgenden Runden konnte ich konstant Druck machen und mich bis auf Platz sieben vorarbeiten. Zwischenzeitlich war ich sogar Platz 6 mit nur 10s auf Platz 5. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, vor allem mit der Aufholjagd.»

 

„WATT FÜR DICH“

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Öffentliches Teammeeting – ein Einblick in unsere Teamkultur :

Im Rahmen eines wöchentlichen Online-Teammeetings treffen sich unsere Athleten und Staff immer montags um 19.15 Uhr.
Wir laden Euch herzlich ein, bei einem der kommenden Treffen am 11. Juli 22 dabei zu sein, wenn es darum geht, die vergangene Woche zu reflektieren und die bevorstehenden Ereignisse zu besprechen. Ergänzt wird das ganze durch spannende Themen rund um Sport- und Persönlichkeitsentwicklung.
Also seid dabei, meldet Euch per Email an und blickt einmal hinter unsere Kulissen.

Schreib uns: wattfuerdich@trek-vaude.com

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen unseres Heimrennens in Singen. Traditionell waren wir schon bei den Kids-Races dabei und Björn Riley begleitete in diesem Jahr die Kinder auf dem Rundkurs. Am Ende überreichte er den stolzen Siegern unser Teamtrikot und natürlich wurden alle Teilnehmer mit kleinen Geschenken belohnt 😉.

Beim anschließenden Marathon (80 km Frauen, 98 km Herren) standen Antonia Daubermann, Alex Miller und Sascha Weber am Start. Am Ende konnten 2 Athleten sich auf dem Podium wiederfinden. Leider musste Sascha Weber das Rennen in Top-Position vorzeitig beenden.

Antonia Daubermann kam auf Platz 3 ins Ziel, hinter der Siegerin Vera Looser vom RV Wetzikon und der Neuseeländerin Samara Sheppard.

Bei den Herren überraschte Alex Miller als «Underdog» in der europäischen Marathonkonkurrenz das starke Starterfeld. Er unterlag im Sprintfinish dem Erfahrenen, mehrfachen Schweizer Meister Konny Looser nur um weniger Meter.
Bei den Schweizer Meisterschaften auf der Straße war Nils Aebersold am Start und sammelte nicht nur wichtige Erfahrungen, sondern konnte sich auch mehrfach im großen Peloton zeigen. Er unterstrich damit seine Qualitäten auch außerhalb des Mountainbikes.

Stimmen unserer Fahrer:

Björn:

«Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Spaß habe mit den Kids und war überrascht, wie schnell sie fahren. Besonders die vielen strahlenden Kinderaugen waren wie zusätzliche Energie und gerne komme ich wieder nach Singen»

Alex:

«Wow – was für ein Rennen! Es lief gut am Start und das Tempo war OK, doch dann attackierten einige Fahrer immer wieder und ich musste mehrfach an meine Leistungsgrenze gehen, erholte mich aber auf den Flachpassagen sehr gut. Am Ende waren wir noch eine Gruppe mit 5 Fahrern und ich wollte nicht mit allen in die enge und kurvige Zieleinfahrt gehen und übernahm die Initiative. Konny folgte mir am Hinterrad und konnte mich auf den letzten Metern noch abhängen. Ich bin sehr glücklich mit dem 2. Platz und bin sicher, dass es nicht mein letztes Marathonrennen war.» 

Antonia:

«Am Anfang ging’s recht gut, aber nach 40km hat es mir buchstäglich den Stecker gezogen. Die Hitze hat mir ziemlich zugesetzt, aber hilft ja nichts. Nicht nur für mich schien die Sonne und ich kämpfte mich durch. Ich bin super happy mit dem 3. Platz

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Lerngeschwindigkeit:

Auch dieses Wochenende meinte es die Sonne wieder gut mit den Fahrern und zeigte sich nochmals in voller Pracht. Das führte zu Temperaturen, welche die 4 Stunden Belastung auf dem Rad nochmals deutlich steigert. Bei entsprechender Leistung schwitzt ein trainierter Sportler deutlich stärker als ein Nichtsportler. Sein Körper hat gelernt, dass die Körpertemperatur bei Training oder Wettkampf ansteigt und er diese wieder abkühlen muss, um nicht zu überhitzen. Hierdurch kann ein Athlet 2-3 Liter Schweiß pro Stunde zur Kühlung produzieren und benötigt hierfür pro Liter ca. 600 kcal zusätzliche Energie. Deshalb ist es besonders wichtig nicht nur ausreichend zu trinken, sondern trotz teilweise fehlendem Hungergefühl, den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen, sonst kommt der Hitzehammer.
Übrigens – wer öfters schwitzt trainiert die Schweißdrüsen und verliert weniger Mineralstoffe als der Untrainierte.
 

– Mehr zum Thema Training und Wettkampf? – Schreib uns: wattfuerdich@trek-vaude.com

 

«Am Wochenende waren wir an 4 unterschiedlichen Rennorten im Einsatz. Ein großes Dankeschön an alle Helfer, Eltern der Sportler und Mitarbeiter von TREK, welche bei sengender Hitze die Athleten betreut haben. Besonders freut es mich auch, dass sich unsere Gastfahrer von TREK-Factory-Racing bei uns wohlfühlten und wir noch niemals zuvor so viele Podiumsplätze an einem Wochenende erreicht haben.» freudig unser Teamchef Bernd Reutemann

Hier unsere sportlichen Erfolge vom Wochenende im Überblick: 

Österreichische Meisterschaft Shorttrack

3. Platz Tamara Wiedmann
5. Platz Mario Bair


Deutsche Meisterschaft U23
2. Platz Luisa Daubermann


SWISS Bike Cup Gränichen U23
2. Platz Björn Riley
6. Platz Nils Aebersold
7. Platz Alex Miller

Grazer Bike Opening Stattegg XCO «Elite»
2. Platz Tamara Wiedmann
2. Platz Mario Bair

Europameisterschaft Langstrecke Marathon
17. Platz Sascha Weber

Stimmen unserer Fahrer:

Luisa:

«Habe leider keinen guten Start gehabt und bin aufgrund weniger Überholmöglichkeiten nur schwer an den Fahrern vor mir vorbei gekommen und habe dadurch den Anschluss an die Spitze verloren.

Ab Runde 2 konnte ich dann konstant mein Tempo fahren und das Bestmögliche an diesem Tag aus dieser speziellen und für mich suboptimalen Strecke herausholen.» 

Tamara:

«Nachdem ich mich hinter Corina Druml geklemmt hatte und in Runde zwei durch einen kleinen Fehler (Sturz) den Anschluss verlor, konnte ich mich bereits in Runde drei von sechs schon wieder zu ihr vorkämpfen.
In der gleichen Runde habe ich noch eine Attacke gestartet und konnte von da an mein Rennen fahren und Rang zwei einfahren! Nach dem 3. Platz im Shorttrack bin ich super Happy mit diesem Wochenende.»

Sascha:

«Es war eine Hitzeschlacht und ich hätte mir keinen schlechteren Rennbeginn vorstellen können. Nach wenigen Kilometern und im Startchaos verwickelte sich ein «Flatterband» der Absperrung in meiner Schaltung und Kassette und zwang mich anzuhalten.
Ich benötigte einige Zeit, um mein Bike wieder fit zu bekommen, danach war ich auf Platz 80. Es kostete viele Körner, um zu überholen und am Ende fuhr ich auf Platz 17. Damit bin ich nicht zufrieden, aber habe herausgeholt was ging.»

Mario:

«Platz 2 beim C1 Rennen in Stattegg! Ich konnte zum Ende, trotz der Hitze, nochmals einen Zahn zulegen und mich bis auf 10sek an den Führenden hinschieben. Hab mir vor dem Start das Rennen von Heubach in Erinnerung gerufen, als wir bei extremer Kälte einige Fehler machten und dies bei der Hitze heute angewandt.
Das heißt, ich hab mir in der ersten Hälfte noch eine Reserve gelassen, da die Wärme ein paar Prozent mehr Energie zieht. Zudem hat mir das Hitzepräventionskonzept, welches vom Team ausgearbeitet wurde einiges gebracht, Kühlung vor und während dem Rennen war heute sicherlich das A und O»

Nils:

«Ich bin sehr zufrieden, konnte nach den Abschlussprüfungen diese Woche mit freiem Kopf an den Start gehen und auch mein Rücken ist wieder OK.
Ich spürte zum Ende des Rennens, dass mir noch etwas die Ausdauer fehlt, aber das werden wir die nächsten Wochen hinbekommen – P.S. die Kiesgrube in Gränichen ist ein heißes Pflaster»

Björn:

«Der Start war gut für mich. Ich schaffte es, unter die ersten 10 zu kommen.
Bis zur Mitte der zweiten Runde war ich in der Spitzengruppe und entschied dann, etwas Tempo raus zu nehmen. Ich blieb bis zur 6. Runde in der Verfolgergruppe. Ich griff an und konnte noch 3 Fahrer überholen.»

„WATT FÜR DICH“

in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Erfahrungen der Cape Epic auch in Europa hilfreich

Bereits mehrfach hat unsere Staff die Cape Epic betreut und zahlreiche Erfahrung im Umgang mit heißen Temperaturen gesammelt. Wir haben ein «Manual» erstellt, welches den Fahrern dabei hilft, die Körpertemperatur zu regulieren und wichtige Energie zu sparen. Angefangen von klassischen Hilfsmitteln wie Kühlwesten, Ventilatoren, Eistowels, Verzicht auf warme Mahlzeiten nach dem Rennen bis zum Tropfen Pfefferminzöl in den Trinkflachen und dem Eisbad nach dem Rennen.

 

Auch hier sind es wieder die «little big things» welche entscheidend sein können. Egal ob Hitze oder Kälte beide Faktoren können leistungslimitierend sein, müssen sie aber nicht 😉.

«Wir sind auf einem guten Weg und unsere Saison-Höhepunkte stehen mit den internationalen Wettbewerben noch bevor.  Neben den super Platzierungen bin ich vor allem sehr glücklich, dass unsere Athleten immer mehr Vertrauen gewinnen und spüren, dass wir ein gemeinsames Ziel verfolgen – eine langfristige Entwicklung » so der Headcoach Sven Meyer.

Weltcup in Leogang

Der Weltcup in Leogang ist Heimweltcup für Mario Bair und Tamara Wiedmann und auch für Luisa Daubermann war es ein besonderer Nervenkitzel nach längerer Krankheitspause.
Genau diese Luisa Daubermann überraschte nicht nur die Konkurrenz, sondern auch den Moderator. Dieser fragte sich zuerst, wer hier so stark fährt, bis er sich erinnerte, dass es die Vizeweltmeisterin der Juniorinnen aus dem Jahr 2020 ist. Am Ende überquerte Luisa Daubermann auf Platz 5 die Ziellinie und zeigte, dass mit ihr wieder zu rechnen ist.

«Trotz schlechter Startposition, hatte ich einen sehr guten Start und konnte bis in die Top fünf vorfahren. Dann konnte ich Runde für Runde mein eigenes Tempo fahren und somit diese Position halten. Ich bin überglücklich wieder zu spüren, dass ich auf dem richtigen Weg bin.» so die strahlende Luisa Daubermann.
Tamara Wiedmann kam auf Platz 15 ins Ziel und fuhr ein überlegtes Rennen. Sie riskierte zu Beginn nicht zu viel, verfolgte ihre Renntaktik und wurde am Ende mit einer Top-Platzierung belohnt.

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Mario Bair – der Lokalmatador wurde, ebenso wie Tamara Wiemann, vom heimischen Publikum lautstark angefeuert und konnte nach einem sehr beherzten Rennen auf Platz 9 gefeiert werden.

«Der Start verlief für mich solide und ich konnte endlich einmal die Startrunde in den Top 20 beenden. Das war sicherlich für mich mehr als die halbe Miete. Dann habe ich aufwärts versucht, so viele Plätze wie möglich gut zu machen, bevor es wieder schmal wurde und das Rennen aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten eher taktisch, wodurch das Feld eng zusammenrückte. Das hieß, man durfte sich keinen Fehler erlauben und musste bis zur Ziellinie durchziehen, weil man sonst gleich durchgereicht wurde. Es ist für mich erstaunlich, wie viel Energie mir die Verletzung in den letzten Wochen gezogen hat.» so der österreichische Meister.

Björn Riley zeigte wieder einmal seine konstante Leistung und sein technisches Können auf der durch Dauerregen aufgeweichten Strecke und belegte Platz 13.
Alex Miller erwischte leider einen «bad-leg-day», kämpfte sich trotzdem durch und beendete auf Platz 56 von 146 Startern den Weltcup.

„WATT für Dich“ – in dieser Rubrik geben wir Einblicke in unsere Team-Kultur und was uns antreibt.

Heute:
Der Weg der ständigen Verbesserung –
Neuem eine Chance geben –
Vertrauen als Grundbasis Neuem eine Chance geben –
Vertrauen als Grundbasis

Als Development-Team ist es unsere Aufgabe, junge Athleten bestmöglich zu entwickeln. In der Theorie kennt jeder das Ding mit der Komfortzone und dass Wachstum nur außerhalb dieser stattfindet. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass genau dieses Verlassen der Komfortzone mit noch anderen Gedanken einhergeht, als nur das «Überwinden des inneren Schweinehundes»
Wer es schafft, Neuem eine Chance zu geben, hat die Möglichkeit sich besser zu entwickeln als die Mitbewerber. Dies bedeutet nicht, dass jede Veränderung auch eine Verbesserung darstellt. Die Verbesserung ist im ersten Schritt die Offenheit gegenüber dem Neuem.

«Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.» sagte bereits Albert Einstein.

Damit Veränderungen eine Erfolgschance haben, bedarf es Vertrauen und die richtige Einstellung gegenüber neuen Situationen und Veränderungen, dann können kleine Veränderungen ihr volles Verbesserungspotenzial entfalten.
Bei Unsicherheit immer Fragen – spart Zeit – Energie und führt zu mehr Erfolgserlebnissen 😉.

Marginal gain: Wenn du unsicher bist – frage mehr als letzte Woche ….

«Nach 2 Wochen Rennpause geht es nun in die «heisse Phase der Saison und die Rennen am Wochenende waren ein guter Test für die ersten nationalen und internationalen Meisterschaften.  Entsprechend steigt die Vorfreude bei den Athleten und zugleich wird aber auch die mentale Stärke auf die Probe gestellt. Genau diese mentale Stärke gilt es weiter zu entwickeln und als Erfolgsfaktor zu nutzen. Egal ob Verletzungen, ungünstige Rahmenbedingungen, neue Trainingsmethoden oder nicht beeinflussbare Faktoren – wer es schafft den Fokus und eine Anti-Fragilität zu entwickeln, wird am Ende erfolgreich sein.» so der Teamchef Bernd Reutemann.                         

Mario Bair zurück auf dem Podium – Björn Riley wieder Top 10

«Nach meinem Rippebruch und dem Trainingsblock der letzten 2 Wochen, musste ich den Motor erstmal in Schwung bringen, doch das hat gut geklappt. Ich bin zwar noch nicht ganz der Alte, aber mit Platz 3 Elite und Sieger U23 in Windhaag sehr zufrieden. Jetzt gut erholen und ich freue mich auf den Heim-Weltcup kommende Woche in Leogang» so Mario Bair. «it was so hot… und mag die Strecke, doch die Hitze machte mir sehr zu schaffen.» berichtete Björn Riley, nachdem er Platz 7 im Elitefeld und Platz 2 in der U23 Kategorie belegte.

Sascha Weber erst in den Bergen dann auf der Straße erfolgreich

Nach 2 Wochen Höhentraining startete Sascha Weber beim Ortler Bike Marathon, welcher mit 110 km und 4000 hm zu den härtesten Rennen zählt.«
«Von der Besetzung war es eins der besten Ein-Tages-Rennen. Unglaublich, wie fit die Masse an Topfahrern ist. Ich habe mich wirklich gut gefühlt, auch während des Rennens. Zum Ende hin haben mir ca. 20 km gefehlt, um ein solides Rennen zu fahren. Ich konnte mich bis Kilometer 85 immer in den Top 5 halten, aber am Ende die Lücke nicht mehr schließen.» so  Sascha Weber, welcher auf Rang 12 in diesem Top-Feld ins Ziel kam.

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Gleich am Folgetag startete Sascha beim Straßenklassiker in Merdingen.
Besonders der 18-prozentige Anstieg von der Schönbergstraße zum Bühl-Pass brachte die Pedaleure auf dem Rundkurs gehörig ins Schwitzen. Am Ende belegte Sascha Weber einen hervorragenden 2. Platz hinter dem 4 fachen Deutschen Zeitfahrmeister Christopher Hatz.

Ebenfalls auf der Langstrecke war Antonia Daubermann im Einsatz und sicherte sich mit Platz 10 beim World-Series Rennen im polnischen Jelina Gora –  die  WM-Qualifikation für die Marathondistanz.

Bei den Schweizer Meisterschaften ging trotz Prüfungsstress Nils Aebersold an den Start. Leider hatte er, wie auch die Olympia-Siegerin Jolanda Neff, Pech. Infolge von 2 Stürzen konnte er auf der schlammigen und teilweise nicht mehr fahrbaren Strecke, nicht das gewünschte Resultat erziehlt. Aber die Ziellinie wurde dennoch erreicht.
Ich bin froh, dass ich das Rennen ohne Rückenprobleme fahren konnte. P13, bessere Leistung und Form ist in Bearbeitung. 😊 Nächste Station: Lehrabschlussprüfung in Frutigen nächsten Samstag.“ so der angehende Schreiner-Geselle.

«Ein Sieg beim Rennen – ein toller Event mit unseren Sponsoren in der Area47 – doch der schönste Augenblick der Woche war das Lächeln von «Moritz», als er das erste Mal nach seinem Unfall wieder auf seinem Bike sitzen konnte. Unser Ziel ist es nicht nur gute Athleten zu entwickeln, sondern die jungen Sportler auch «fit» für das Leben zu machen. Hierzu gehört auch soziale Verantwortung zu übernehmen.» so unser Teamchef Bernd Reutemann.

Luisa zurück auf dem Podium

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Einen Ausflug auf die Langstrecke absolvierte Luisa und startete beim Marchtal-Bike-Marathon. Nach einer Krankheitspause war es für Luisa das Ziel, wieder ein Erfolgserlebnis auf der Strecke zu haben und die guten Gefühle vom Podium mit in den nächsten Trainingsblock zu nehmen. Und dies gelang mit dem obersten Platz auf dem Podest mehr als gut.

Luisa überquerte nach 54 km in 1:54 h die Ziellinie und lies nicht nur die gestarteten Damen hinter sich, sondern auch viele Männer.
Glückwunsch Luisa und Welcome back on Podium.

DANKE-Tag im Ötztal

Ohne die Unterstützung durch unsere Partner und Sponsoren, wäre dies Alles nicht möglich. Es ist für uns nicht selbstverständlich, dass Menschen Geld und Zeit zur Verfügung stellen, damit wir als Team und unsere Fahrer ihren «Traum» leben können. Wir wollen für unsere Partner positiv spürbar sein und hierzu gehört auch unser DANKE-Tag, welcher vergangene Woche bei unserem Partner AREA47 im Ötztal bei strahlendem Sonnenschein stattfand.

Unsere Gäste erwarteten keine langen Reden oder ein vollgestopftes Programm – sondern ein Tag mit Zeit für Gespräche, eine gemeinsame Ausfahrt und «Grill and Chill». Das Motto war: «Zeit zum Genießen, Handys abschalten und die Rechner in der Tasche lassen». Ein Tag für die Regeneration, welcher im Sport ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und im Business oftmals vergessen wird.
P.S. Und zur großen Freude von Leo gewann Eintracht Frankfurt an diesem Abend die Europaleague😉.

Ein großes DANKE an Chris Schnoeller und das gesamte Team der AREA47 im Ötztal.

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Soziales Engagement – ein wichtiger Teil unserer Teamkultur

«Nichts ist selbstverständlich» ein Spruch, der oft bei uns zu hören ist ebenso wie «Dankbarkeit» für das, was wir haben – allem voran Gesundheit. Als Team unterstützen wir den ambulanten Kinder-Hospizdienst «Amalie» an unserem Teamstandort Friedrichshafen. Neben finanzieller Unterstützung engagieren sich auch Teammitglieder als Paten. Wir begleiten Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten oder nach Schicksalsschlägen, wie Verlust von Elternteilen oder Geschwistern.

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Letzte Woche gelang es uns, einem kleinen, zuvor schwer verletzten Jungen, einen Wunsch zu erfüllen: Zurück aufs Fahrrad, um Mobilität zurück zu erlangen und wieder mit Freunden spielen zu können.

Vergangenen Freitag war es soweit und wir schafften es, dass Moritz trotz seiner Einschränkungen die erste Radtour mit uns zur Eisdiele machen konnte. Dieses Lächeln und der Stolz im Gesicht des Jungen ist mehr wert, als jedes Podium.
Das gibt Energie für eine ganze Saison. DANKE «Amalie», dass Du uns solche Momente ermöglichst.

Mehr Infos zum ambulanten Kinderhospizdienst unter:
https://www.kinderhospizdienst-amalie.org/start_khdr

«Unser Capitano Sascha hat beim Jurabike wieder einmal seine Klasse unter Beweis gestellt und zu Recht den Platz auf dem Podium erkämpft. Beim Weltcup in Nove Mesto konnten nicht alle Fahrer die gewünschten Ergebnisse erzielen und entsprechend war die Enttäuschung in den Gesichtern zu erkennen. Doch zu sehen, wie alle Athleten und die Crew gemeinsam an den «little big things arbeiten zeigt mir, dass das gesamte Team den Entwicklungsauftrag lebt und mit hoher Lernbereitschaft agiert.» so unser Teamchef Bernd Reutemann.

Sascha Weber auf dem Podium beim Jura-Bike

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«Ich bin sehr zufrieden mit dem Podium. Es war ein hartes Rennen mit extrem steilen Anstiegen und «Killer-Tragepassagen» – 3000 hm auf 70 km, da weißt Du am Abend, was Du getan hast. Wir waren lange Zeit ein Spitzentrio mit dem späteren Sieger Martin Fanger und Urs Huber. Im letzten Downhill konnten die Beiden eine kleine Lücke auftun, welche ich leider im Zielsprint nicht mehr schließen konnte.» berichtet Sascha Weber mit zufriedener Mine im Ziel.

Viel Schweiß und auch Tränen in Nove Mesto

Mit viel Vorfreude und auch entsprechender Erwartungshaltung reisten die Young-Guns nach Nove Mesto. Die Sonne lachte am Renntag – die Strecke war trocken und die Downhillpassagen warteten auf unsere Athleten. Bei den U23 Männern war es wiederum Björn, welcher mit Platz 20 im Weltcup seine gute Form bestätigen konnte. «Ich mag den Kurs und die Downhills machen richtige Spaß. Leider hatte ich in Runde 2 und 3 einen kleinen Durchhänger, aber ich bin zufrieden und freue mich jetzt nach 5 Rennwochenenden auf etwas Ruhe.» so Björn.
Auf die kleine Rennpause freuen sich auch Nils und Mario.

«Platz 26 beim WC in Nove Mesto klingt erst mal nicht so gut. Ich hatte Pech am Start, war zweimal in Sturz verwickelt. Wo ich beinahe aus den Top 50 rausgeflogen bin, hat es mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen.

Die gebrochene Rippe von Heubach bremste mich leider aus – ich hatte eine super Vorbereitung und freute mich auf die Weltcups – doch musste ich feststellen, dass solch eine Verletzung einfach viele Körner kostet.» resümiert Mario das Weltcup-Wochenende.

Tamara erreichte auf Platz 24 das Ziel und Luisa musste das Rennen leider vorzeitig abbrechen.

The little big things – What does it take to win

Der Weg der ständigen Verbesserung ist Teil unserer Teamkultur – hierzu gehört auch die Selbstreflexion, welche wir als Ritual verankert haben. Nach jedem Rennen beschäftigt sich jedes Teammitglied nochmals intensiv mit dem Rennwochenende, verinnerlicht positive Momente, wird sich seiner Stärken bewusst und definiert Potentiale, welche dann Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte sind. Als Team verfolgen wir den Weg der kleinen aber stetigen Schritte der Verbesserung. Besonders in der Entwicklung ist es uns wichtig, dass nicht die kurzfristigen Ergebnisse zählen, sondern der Wille zur ständigen Verbesserung. Dieser Weg ist eines der wichtigen «Principles» unseres Teams.
P.S. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres haben wir 78 «little big things» gefunden, welche uns helfen noch besser zu werden. Vom besseren «Kältemanagement» über optimierte warm-up Programme bis zu den Titanschrauben…. 1% besser jeden Tag

Erkenntnis der Woche


«Auch wenn es mal nicht so läuft – nicht Alles in Frage stellen, was Dich bereits so weit gebracht hat – sondern nach Vorne schauen und den Weg der kleinen Schritte weiter gehen!»

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